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Grüne Brühe in der CityAktivisten färben Brunnen in Köln als Protest gegen Gaspolitik

Protestbewegung färbt Brunnenwasser grün

Copyright: Christophe Gateau/dpa

Auch der Mauerbrunnen vor dem Wirtschaftsministerium in Berlin leuchtete am Morgen grün.

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Grüner Schock in Köln: Das steckt hinter der Aktion

Schock in Köln und 16 anderen Städten! Am Wochenende färbte sich das Brunnenwasser plötzlich knallgrün. Dahinter steckt die Gruppe Extinction Rebellion mit einer Kunst-Protestaktion. Ihr Ziel: Ein Zeichen setzen gegen den „zerstörerischen Fokus auf Gas als Energieträger“.

Aber Entwarnung: Die grüne Farbe ist harmlos. Die Aktivisten nutzten Uranin, einen laut der Organisation unschädlichen Farbstoff. Und jetzt kommt's: Das Zeug wird auch zum Aufspüren von Rohr-Lecks, als Angelköder oder in Badesalz eingesetzt. Eine winzige Dosis reichte für die Aktion aus, die sich durch Sonnenlicht nach wenigen Stunden oder Tagen von allein auflöst.

Aktivisten kritisieren Gas-Kurs der Regierung

Die Protestierenden werfen der Bundesregierung eine zu unternehmensnahe Gas-Strategie vor. Mit der Aktion prangern sie das an. Der Vorwurf: „Greenwashing“. Anstatt entschlossen auf erneuerbare Energien umzusteigen, würde die Regierung nur so tun als ob.

Neue Kraftwerke sollen Stromlücken füllen

Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf, den das Bundeskabinett erst letzte Woche beschlossen hat. Er erlaubt den Bau von neuen Gaskraftwerken. Diese Anlagen sollen bis zum geplanten Kohle-Ende 2038 die Elektrizitätsversorgung garantieren. Sie dienen als Reserve, besonders bei „Dunkelflauten“, wenn Solar- und Windanlagen kaum Strom produzieren.

Das Ziel ist, den Anteil von Ökostrom am Verbrauch bis 2030 auf 80 Prozent zu erhöhen. Im ersten Vierteljahr 2026 betrug dieser Wert den Angaben nach circa 53 Prozent. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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