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Update

Entwarnung in BornheimSchafsherde musste wegen Bombe kurzzeitig umziehen

Acht Schafe laufen eine Straße entlang.

Copyright: Freiwillige Feuerwehr Bornheim

Für die Entschärfung eines Blindgängers am Rheinufer musste auch eine Schafsherde kurzzeitig umziehen.

Aktualisiert:

In Bornheim ist erneut ein Bombenblindgänger im Bereich des Rheinufers entdeckt worden. Das hatte Folgen auch für die Schifffahrt und eine Schafsherde. Jetzt gibt es Entwarnung.

Alarm in Bornheim: In Widdig ist es am Samstag (17. Oktober) wegen eines Blindgängers zu Evakuierungsmaßnahmen gekommen. Erst vor drei Wochen war im Nachbarort Hersel am Rhein eine Weltkriegsbombe gefunden worden.

Die Kreisleitstelle Rhein-Sieg-Kreis hatte am Samstagvormittag die Warnapp Nina aktiviert. Wegen des Einsatzes sei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, hieß es. Kampfmittelbeseitigungsdienst, Feuerwehr und Ordnungsamt sind vor Ort.

Kampfmittelfund in Bornheim: Rhein wurde gesperrt.

Das Weltkriegsrelikt wurde in der Verlängerung der Karolingerstraße am Rheinufer infolge des Niedrigwassers entdeckt. Das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes habe sich das Kampfmittel bereits angeschaut, erklärte Ulrich Breuer, Sprecher der Bornheimer Feuerwehr, gegenüber EXPRESS.de am Vormittag.

Am Mittag hieß es, dass gegen 12.30 Uhr eine kontrollierte Sprengung erfolgen wird. „Die Evakuierungsmaßnahmen sind abgeschlossen und der Rhein ist gesperrt worden“, erklärte der Sprecher um 12.16 Uhr. Dann ging es hopplahopp: Bereits kurz vor 12.30 Uhr kam die Entwarnungsmeldung via Nina-Warnapp, die Bombe wurde erfolgreich gesprengt.

Zur Durchführung der Maßnahmen mussten rund 20 Häuser im Bereich der St.-Georg-Straße und der Karolingerstraße evakuiert werden. Der Feuerwehrsprecher: „Mitarbeitende des Ordnungsamtes waren im Einsatz, um jeden einzelnen, der betroffen ist, persönlich anzusprechen.“

In der Mehrzweckhalle Bornheim-Widdig, Römerstraße 5a, wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Von den Maßnahmen, die auf den unmittelbaren Bereich rund um die Fundstelle begrenzt waren, sei auch eine Schafsherde betroffen, so Ulrich Breuer. Diese müsse kurzzeitig umziehen.

Nach der Sprengung kann die Rhein-Sperrung aufgehoben werden, können die Menschen zurück in ihr Zuhause. Die Freiwillige Feuerwehr Bornheim bedankt sich bei allen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung während der erforderlichen Maßnahmen.(iri)