Für die Entschärfung einer Bombe am Ufer in Rodenkirchen erfolgen umfangreiche Sperrungen, auch für den Rhein. Aber wie läuft das genau ab?
Bombenfund in RodenkirchenSo wird jetzt der Rhein gesperrt

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Der Bereich an der Rodenkirchener Brücke (Archivfoto von 2021) muss für die Entschärfung einer Bombe am Dienstag (29. September 2026) gesperrt werden.

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Nach dem Blindgängerfund am Rodenkirchener Rheinufer laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Für die Entschärfung muss auch der Rhein im Bereich der Rodenkirchener Brücke gesperrt werden.
Dort sind allerdings gerne Wassersportler unterwegs. Wie wird verhindert, dass kein Motorboot oder Jetski durch den abgesperrten Bereich düst? So wie im August bei Deutz geschehen.
Bombenfund in Köln: So wird der gesperrte Rhein kontrolliert
„Wir sind zusammen mit der Wasserschutzpolizei mit Schiffen vor Ort und überwachen den Sperrbereich“, erklärt Markus Neumann vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt am Dienstag (29. September) auf EXPRESS.de-Nachfrage.
Dazu kommt an beiden Enden des Sperrbereichs jeweils ein Boot zum Einsatz. In der Regel reiche das, so Neumann. „Der Rhein ist ja eine offene Fläche. Wer immer da ankommt, den sieht man.“ Würden zum Beispiel Ruderer in den gesperrten Bereich hineinfahren wollen, würden diese gezielt angesprochen.
Eines der „Kontroll-Boote“ ist von der Kölner Wasserschutzpolizei, besetzt mit zwei bis drei Polizisten. Das andere ist vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, zu dessen Besatzung normalerweise auch Markus Neumann als verantwortlicher Außenbezirksleiter Köln gehört. Im aktuellen Fall in Rodenkirchen ist er jedoch in einem Auswärtstermin, daher ist sein Stellvertreter Norman Lohrey an Bord.
Die Boote seien in der Regel rund eine Stunde vor Entschärfung in Position, erklärt Neumann. „Das Ordnungsamt gibt uns dann Bescheid, wenn die Evakuierung abgeschlossen ist und mit der Entschärfung begonnen werden kann. Ab da sperren wir den Rhein“, schildert er.
Was sich am Ufer abspielt, ist hingegen Aufgabe der Stadt. „Das Ordnungsamt kontrolliert alles, exklusive der Bundeswasserstraße Rhein“, erklärt Robert Baumanns vom städtischen Presseamt. Darunter falle natürlich auch der Uferbereich des Rheins. Aktuell liegt ein großer Teil des Rodenkirchener Ufers im Evakuierungsradius.
