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Wie kommen die da hin?Kurioser Wildwuchs im Kölner Rhein – Finger weg!

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Das Niedrigwasser im Rhein legt an der Mülheimer Brücke Erstaunliches frei: wild wachsende Tomatenpflanzen.

Mitten im trockengefallenen Flussbett, direkt an der Kölner Mülheimer Brücke: EXPRESS.de hat dort wild wachsende Tomatenpflanzen entdeckt.

Was wie ein Scherz klingt, ist Folge der extremen Dürre und des extremen Niedrigwassers, das der Rhein gerade erlebt. An den freigelegten Kiesbänken zeigt sich derzeit, was sonst unter Wasser verborgen bleibt – und offenbar auch, was dort unverhofft wächst.

Tomaten wachsen im Kölner Rheinbett – besser nicht essen

Köln reiht sich damit in eine Beobachtung ein, die entlang des gesamten Rheins gemacht wird. In Eltville im Rheingau wachsen nicht nur Tomaten, sondern auch Gurken. In Bonn, zwischen Kennedybrücke und Nordbrücke, wurden im freigelegten Rheinbett sogar Physalis gefunden.

Wie die Tomaten ins Rheinbett kommen? Eine endgültige Erklärung gibt es nicht, aber mehrere plausible Wege: Nahegelegene Bäche, die durch Kleingartensiedlungen fließen, können Tomatensamen oder Küchenabfälle in den Fluss gespült haben.

Auch über Kläranlagen gelangen immer wieder Samen aus dem Abwasser in Gewässer. Zusätzlich kommen Vögel oder andere Tiere infrage, die Samen vor Ort verbreitet haben könnten. Der durch die Sonne aufgewärmte Steinboden begünstigt zusätzlich das Wachstum der Pflanzen.

Experten und Gärtner raten unabhängig vom Fundort dringend davon ab, die Tomaten zu essen. Also Finger weg! Der Boden ist zwar nährstoffreich, aber das Flussbett und der Schlick können mit Schadstoffen belastet sein.

Die Kölner Rhein-Tomaten sind zudem noch grün und nicht reif. Also lieber stehen lassen und nur fotografieren.

Was habt ihr schon im Rhein gefunden? Hier schnell und einfach Infos, Fotos oder Videos hochladen.

Hau raus!

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