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„Es ist wichtig“Hunderte Menschen versammeln sich am Kölner Rhein

Aktualisiert:

Mehrere Klimaschutzorganisationen veranstalteten eine Menschenkette am Kölner Rhein.

Hunderte Menschen standen am Samstagmittag Punkt 12 Uhr am Rheinufer und hielten sich an den Händen. Sie bildeten eine lange Menschenkette zwischen der Deutzer und Hohenzollerbrücke. Der Grund: Sie protestierten für den Klimaschutz. Hintergrund ist die Initiative „Es brennt!“ des Vereins „WissenLeben“.

„Es geht darum, die Zukunft zu schützen. Deswegen sagen wir auch, dass es wichtig ist, die Folgen des Klimawandels in den Blick zu nehmen“, erklärt einer der Teilnehmer unserer Redaktion. 

Ähnliche Aktion mit 700 Teilnehmern Anfang September

Menschen aller Generationen sind zusammengekommen, um auch in Köln von der Politik eine entschlossene Klimapolitik zu fordern. Nach einigen Reden und Kundgebungen haben sich die Menschen zunächst mit Blick in Richtung Rhein aufgebaut, nach etwa fünf Minuten haben sie sich umgedreht.

Die Hauptorganisatoren in Köln sind die lokalen Ableger von Fridays for Future, Grannies for Future, Parents for Future, Students for Future und Extinction Rebellion.

Unterstützt wird das Bündnis von weiteren Klima- und Tierschutzorganisationen wie Greenpeace und dem NABU. Bundesweit nahmen laut Veranstalter mehr als 60 Städte an der Aktion teil. Die Länge der verschiedenen Menschenketten wurde von ihnen gegen Mittag auf etwa 21 Kilometer geschätzt, die Zahl der Teilnehmer auf gut 19.000. 

Die Organisationen verwiesen auf Tausende Hitzetote in diesem Sommer, Überschwemmungen und großflächige Waldbrände auch in Europa. Bereits am 4. September organisierte das Bündnis in Köln eine Menschenkette zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke mit etwa 700 Teilnehmenden. (red/dpa)