In Bornheim ist erneut ein Bombenblindgänger im Bereich des Rheinufers entdeckt worden. Das hat Folgen auch für die Schifffahrt. Der Rhein ist jetzt gesperrt worden.
Evakuierungen in BornheimWieder Bombenfund – Rhein für Sprengung gesperrt

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In Bornheim ist es am Samstag (17. Oktober 2026) wegen eines Bombenfundes zu Evakuierungsmaßnahmen gekommen.
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Alarm in Bornheim: In Widdig ist es am Samstag (17. Oktober) wegen eines Blindgängers zu Evakuierungsmaßnahmen gekommen. Erst vor drei Wochen war im Nachbarort Hersel am Rhein eine Weltkriegsbombe gefunden worden.
Die Kreisleitstelle Rhein-Sieg-Kreis hatte am Samstagvormittag die Warnapp Nina aktiviert. Wegen des Einsatzes sei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, hieß es. Kampfmittelbeseitigungsdienst, Feuerwehr und Ordnungsamt sind vor Ort.
Kampfmittelfund in Bornheim: Rhein aktuell gesperrt.
Das Weltkriegsrelikt wurde in der Verlängerung der Karolingerstraße am Rheinufer infolge des Niedrigwassers entdeckt. Das Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes habe sich das Kampfmittel bereits angeschaut, erklärte Ulrich Breuer, Sprecher der Bornheimer Feuerwehr, gegenüber EXPRESS.de am Vormittag.
Aktuell heißt es, dass gegen 12.30 Uhr eine kontrollierte Sprengung erfolgen wird. „Die Evakuierungsmaßnahmen sind abgeschlossen und der Rhein ist gesperrt worden“, erklärte der Sprecher.
Zur Durchführung der Maßnahmen mussten rund 20 Häuser im Bereich der St.-Georg-Straße und der Karolingerstraße evakuiert werden. Der Feuerwehrsprecher: „Mitarbeitende des Ordnungsamtes sind im Einsatz, um jeden einzelnen, der betroffen ist, persönlich anzusprechen.“
In der Mehrzweckhalle Bornheim-Widdig, Römerstraße 5a, ist eine Anlaufstelle eingerichtet worden.
Von den Maßnahmen, die auf den unmittelbaren Bereich rund um die Fundstelle begrenzt sind, sei auch eine Schafsherde betroffen, so Ulrich Breuer. (iri)
Weitere Informationen folgen.
