Sturm „Klaus“ wütet Stadt Köln schlägt Alarm – Feuerwehr rückt zu 50 Einsätzen aus

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In der Ulitzkastraße stürzte ein Baum auf ein Auto, die Feuerwehr rückte an.

Köln – Sturm „Klaus“ sorgt in Köln schon für Ärger. Die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) melden das vorübergehende Aus für eines ihrer Wertstoff-Center. In der Ulitzkastraße stürzte ein Baum auf ein Auto.

  • Sturmtief mit heftigen Windböen
  • Abfallwirtschaftsbetriebe mussten reagieren
  • Baum stürzt auf Auto

Das Gelände des Wertstoff-Centers in Gremberghoven liegt ziemlich offen da. Und weil dort die heftigen Windböen für Gefahr sorgen, reagierte die AWB: Das Center ist vorübergehend geschlossen. 

Sturm wütet in Köln: Herumfliegender Müll kann gefährlich werden

Sprecher Jörg Daniel zum EXPRESS: „Hier können Sperrmüll, Kartonagen oder Elektroschrott abgegeben oder in Container geworfen werden. Weil das Gelände aber so offen ist, könnten Abfälle durch die Gegend fliegen, die Kunden gefährden.“

Müll

Das Gelände des Wertstoff-Centers in Gremberghoven muss vorübergehend geschlossen werden.

Deshalb habe man sich für die Schließung entschieden. „Die AWB wird das Wertstoff-Center Gremberghoven wieder öffnen, sobald sich die Wetterlage vor Ort beruhigt hat“, so Daniel.

Sturm wütet in Köln: Stadt warnt ihre Bürger

Die Stadt Köln bittet die Kölner um Vorsicht beim Aufenthalt im Freien: „Im Laufe des heutigen Tages hat sich der Sturm auch über Köln weiter ausgeweitet. Die aktuelle Warnmeldung des Deutschen Wetterdienstes sagt für den Rest des Tages und noch bis in die Abendstunden hinein für Köln und das Rheinland teils schwere Sturmböen von bis zu 80 Stundenkilometern voraus. Auch schwere Gewitter sind möglich.“

Bäume könnten umstürzen, Äste abbrechen. Deshalb sollten Waldgebiete, Parkanlagen, Friedhöfe und Alleen gemieden werden. Die Stadt behält sich vor, je nach Situation städtische Anlagen und einzelne Friedhöfe kurzfristig zu schließen.

Auch die Sportverwaltung warnt bei der Nutzung von öffentlichen Sportanlagen und Sportplätzen vor den Gefahren durch herabfallende Äste und bittet um äußerste Vorsicht.

Gegen 15.20 Uhr war die Kölner Feuerwehr schon rund 50-mal im Einsatz. „Es ging um umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste auf Gehwegen oder ein beschädigtes Laubendach“, so Alexander Abels vom Lagedienst des Tages. (MS)
 

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