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Aber kein Alkohol Rewe testet spezielle Einkaufs-Box – auch für Köln interessant?

Ein Blick in den Verkaufs-Container. Aktuell testet Rewe solche „Büdchen“ in Bayern.

Ein Blick in den Verkaufs-Container. Aktuell testet Rewe solche „Büdchen“ in Bayern.

Rewe geht mit einer neuen Verkaufsidee an den Start. In Bayern steht nun eine „Box“, die es Menschen in einer kleinen Gemeinde ermöglicht, 24 Stunden am Tag Lebensmittel und andere Produkte des täglichen Bedarfs zu kaufen. Auch für Köln interessant?

Es sieht aus wie ein Büdchen, funktioniert jedoch ganz anders. Rewe testet regelmäßig neue Verkaufskonzepte. Aktuell steht in Pettstadt unter dem Namen „Josefs nahkauf Box“ ein Verkaufsladen in Miniaturformat. Was hat es damit auf sich?

Die Gemeinde Pettstadt liegt im Süden des oberfränkischen Landkreises Bamberg (Bayern).

24 Stunden geöffnet: Rewe testet nahkauf-Box in Pettstadt

Das Rewe-Häuschen, das dort steht, soll künftig die Versorgung mit frischen Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs in der etwa 2000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Gemeinde sicherstellen.

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Der Laden dient als „Walk-In Store“: Auf einer Verkaufsfläche von rund 39 Quadratmetern – lokal im Ort gelegen und ohne Personal betrieben – kann die Kundschaft an sieben Tagen die Woche und täglich 24 Stunden einkaufen.

Das Sortiment umfasst circa 700 Artikel – von frischem Obst und Gemüse, Molkerei- und Tiefkühlprodukten über ein Trockensortiment, bis hin zur Zahnbürste findet man hier alles, verspricht das Kölner Unternehmen. Es gibt auch einen Zigarettenautomaten. Alkohol wird jedoch nicht verkauft.

Rewe hat neues Konzept: Laden ohne Personal und Bargeld

Bezahlt wird ohne Bargeld an einer Self-Checkout-Kasse, entweder mit EC- oder Kreditkarte. Mit diesen Bankkarten kommen Kundinnen und Kunden dann auch in den Store. Bei der Sortimentszusammenstellung wurde der Schwerpunkt auf Rewe-Eigenmarken, Bioprodukte und regionale sowie lokale Lieferanten gelegt.

Mit der nahkauf-Box in Pettstadt (Bayern) testet Rewe ein neues und innovatives Konzept zur Nahversorgung in ländlichen Siedlungsgebieten.

Mit der nahkauf-Box in Pettstadt (Bayern) testet Rewe ein neues und innovatives Konzept zur Nahversorgung in ländlichen Siedlungsgebieten.

„Die Nahversorgung ist ein wichtiger Baustein für die Attraktivität einer Kommune. Mit dem neuen nahkauf-Konzept kommt ein wichtiges Puzzleteil im Rahmen unserer Weiterentwicklung nach Pettstadt. Ich freue mich, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihre Grundversorgung jetzt wieder direkt vor Ort und zudem rund um die Uhr vornehmen können“, sagt Pettstadts erster Bürgermeister Jochen Hack.

„Wir möchten mit diesem Test einen Beitrag dazu leisten, um Antworten auf die Frage nach einer zukunftsgerichteten Nahversorgung in den zentrumsfernen Orten ländlicher Räume und in dörflichen Siedlungsgebieten zu finden“, sagt Rewe-Bereichsvorstand Peter Maly.

Allein in Deutschland gebe es laut Rewe rund 8000 unterversorgte Siedlungsgebiete, in denen die Menschen für den täglichen Lebensmitteleinkauf sehr weite Strecken zurücklegen müssen.

„Dafür eignet sich unser nahkauf-Format, das dort die Nahversorgung sichert, wo sich alle Wettbewerber zurückgezogen haben, perfekt. Darüber hinaus belegen wir mit diesem Projekt einmal mehr, dass wir beim Thema Einkaufen von Lebensmitteln hierzulande zu den innovativsten Unternehmen gehören“, so Maly weiter.

Rewe-Container bald auch in Köln? Unternehmen äußert sich

Gegenüber EXPRESS.de erklärte das Unternehmen: Für Köln seien solche Verkaufs-Container im Büdchen-Style erstmal nicht geplant. Kein Wunder, gibt es doch bereits 81 Rewe-Filialen in Köln.

Von einer Unterversorgung kann da wohl nicht die Rede sein. Interessanter könnten solche Container aber in ländlichen Gebieten im Rheinland oder Nordrhein-Westfalen werden.

„Auch für die mobile Bevölkerung bietet dieses Konzept die Möglichkeit, für den täglichen Bedarf an Frische nicht mehr viele Fahrkilometer zur nächsten geeigneten Einkaufsstätte in Kauf nehmen zu müssen“, sagt Kaufmann Josef Sier, der zusammen mit Thomas Scheuring für die Warenversorgung, Instandhaltung und Pflege des Stores in Pettstadt zuständig ist. Sie betreiben in Walsdorf gemeinsam einen nahkauf-Markt.

Die nahkauf-Märkte in Deutschland sind Einkaufsstätten und sozialer Treffpunkt vor allem in Stadtrandlagen und ländlichen Regionen. Sie haben Verkaufsflächen von 400 bis 800 Quadratmeter. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sichert nahkauf dort die Nahversorgung, wo sich Wettbewerber zurückziehen. (jba/mt)

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