Brauhaus Köln Zwischen Willy Millowitsch und Rievkooche: Altstadt-Lokal ist neuer „Jode Lade“

Inhaber Frank Markus vom Dom im Stapelhaus.

Inhaber Frank Markus freut sich über die Auszeichnung „Jode Lade“ des Dom im Stapelhaus in Köln.

In losen Abständen zeichnet EXPRESS.de Restaurants in Köln mit dem Gütesiegel „Jode Lade“ aus. Heute: das Dom im Stapelhaus in der Kölner Altstadt.

Es ist so eine Sache mit Brauhäusern in der Altstadt: Oft sind sie zu Unrecht als „Touri-Schuppen“ verschrien. Heute widmen wir uns dem „Dom im Stapelhaus“ an der Frankenwerft. Denn nicht nur wegen des Ausblicks hat sich das Lokal das Gütesiegel „Jode Lade“ verdient.

Es waren schon viele Gäste im Stapelhaus – mit durchaus eloquenten Namen: Von Wolfgang Schäuble bis zu „Dr. Bob“ aus dem Dschungelcamp sind hier meist alle Schichten an Gästen vertreten. Ob Karnevalsvereine oder Kegelclubs – sie alle haben hier die gut bürgerliche Küche bereits hoch und runter bestellt.

Jode Lade: Dom im Stapelhaus in der Kölner Altstadt

Das ist das Konzept des Brauhauses mit Dom-Kölsch im Ausschank: Bodenständige und üppige kölsche Küche kommt hier im rustikalen Brauhaus-Ambiente (Hoch-Tische oder ganz normale Tische stehen zur Auswahl) auf das Tableau.

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Neben einer Auswahl an Schnitzeln (ab 14,50 Euro) und Rievkooche (ab 4,50 Euro) ist das Stapelhaus durch die deftigen 500-Gramm-Koteletts (ab 16,50 Euro) zur kleinen Kölner Altstadt-Berühmtheit geworden. Aber: Es geht noch ein bisschen mehr – und zwar am Galgen! Richtig gehört: Der „Dom-Spieß“ für 22,50 Euro mit Rumpsteak, Schweinemedaillons, Putenmedaillons, Krautsalat und Folienkartoffel ist alleine kaum zu stemmen und müsste eigentlich als Gericht für zwei Personen ausgewiesen werden.

Dom-Spieß im Dom im Stapelhaus in Köln.

Dom-Spieß nennt sich das üppige Gericht, das an einem Galgen serviert wird.

Das Flair des Gasthauses an der Frankenwerft kommt insbesondere im Sommer so richtig zum Tragen: Ob eine Kleinigkeit am hölzernen Stehfass in der Altstadt-Gasse oder ein üppiges Menü auf der Terrasse mit Blick auf Rhein und Hohenzollernbrücke – hier hat Inhaber Frank Markus sich schon ein kleines Alleinstellungsmerkmal erschaffen.

Angebot: Quer durch die kölsche Kulinarik. Von vegetarisch (Salate und Co.) über Remagens beste Bratwurst bis hin zum Dessert (zu empfehlen ist die Stapelhaus-Praline mit Vanillesoße für 4,90 Euro) ist für wirklich jeden etwas dabei.

Ambiente: Kölsches Brauhaus mit Kultur. Wer seinen Blick an den Wänden entlang schweifen lässt, entdeckt Fotos mit Promis, sogar ein echtes Ornat eines Kölner Prinzen. Dazu lockt im hinteren Bereich ein eigenes „Willy-Museum“ über den großartigen Willi Millowitsch mit zahlreichen kleinen Ausstellungsstücken die Besucher an.

Kölsch-Faktor: Eins mit Sternchen! Ob das Kölsch an der Theke, das Klönen am Tisch oder das Genießen des Schäl-Sick-Panoramas: Mehr geht nicht im Herzen von Kölle.

Promi-Faktor: Wie schon beschrieben, geben sich die kölschen Größen die Klinke in die Hand. Die Nähe zum Hyatt-Hotel über die Hohenzollernbrücke hat schon manch internationalen Star hierhin verschlagen. Wer? Das wird nicht verraten. „Alle Gäste werden gleich bedient“, meint Frank Markus.

Adresse: Frankenwerft 35, 50667 Köln

Öffnungszeiten: An den Wochenenden von 12 bis 0 Uhr, freitags von 14 bis 0 Uhr, ansonsten von 16 bis 23 Uhr.

EXPRESS.de zeichnet seit Dezember 2020 in loser Folge Kölner Betriebe aus, nachdem sie getestet und für gut befunden worden sind. Das können Sie auf express.de nicht nur nachlesen – Sie können es auch im Stadtbild sehen. Jedes für gut befundene Lokal erhält an der Eingangstür das neue Gütesiegel „Jode Lade“.

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