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Fan mit kleiner „Forderung“Nach Aus für Kölner Sportevent – überraschende Wende

Der beliebte Kölner Severinslauf (Archivfoto von 2006)

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Teilnehmende beim beliebten Kölner Severinslauf (Archivfoto von 2006)

Der beliebte Lauf durch die Kölner Südstadt wurde bereits abgesagt. Jetzt gibt es die Rettung.

Das Aus für das Kölner Sportevent in der Südstadt sorgte für Wirbel.

Aufgrund fehlender Sponsoren musste der Veranstalter und Inhaber des Sportgeschäfts Dauerlauf, Georg Herkenrath, die Traditionsveranstaltung absagen.

Kölschbrauerei rettet Traditionslauf durch die Südstadt

„Es schmerzt mich schon sehr, aber das Risiko ist einfach zu groß“, so begründete der 75-Jährige Ende Februar die traurige Botschaft, dass der 41. Severinslauf durchs Veedel nicht wie gewohnt stattfinden kann.

Doch jetzt die Wende! Bernd Höft, seit Jahren begeisterter Teilnehmer, hatte das Aus bei Facebook gepostet und  eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

EXPRESS.de und der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichteten über das finanzielle Problem und lösten damit eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Zahlreiche Spenden wurden gesammelt.

Auch die große Kölschbrauerei Reissdorf erfuhr über die Medien von der Not. „Das darf nicht sein – solch eine kölsche Tradition darf nicht sterben“, so die Brauerei zu Herkenrath. Was dann passierte, übertraf alle Erwartungen: „Wir werden das finanziell so unterstützen, dass dieser Lauf stattfinden kann“, lautet das Versprechen.

Anmeldungen sind ab sofort möglich

Happy End für den Severinslauf! Der Lauf findet am 26. April 2026 statt. Anmeldungen sind ab sofort HIER möglich. Absolviert werden können eine fünf Kilometer und eine zehn Kilometer lange Strecke.

Und die bisher gesammelten Spenden kommen ebenfalls dem Severinslauf 2026 zugute. „Die Absperrung, die Organisation und das Drumherum sind sehr kostspielig“, erklärt Herkenrath. 

„Wieder werden viele Gruppen aus Traditionskorps, Karnevalsvereinen und Tanzgruppen erwartet. Ganze Freundeskreise, Sportsfreunde und bestimmt auch wieder Jecke in bunten Kostümen“, fiebert Bernd Höft dem Traditionslauf entgegen.

Gleichzeitig hat er eine kleine „Forderung“ an den Veranstalter: „Lieber Georg, ich habe eine Bitte. Ich hätte gern wieder die Startnummer 11.“

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