Trotz des Regens war der Ansturm groß: Am Sonntag haben das Museum Ludwig und die Kölner Philharmonie gemeinsam Geburtstag gefeiert. Das waren die Highlights.
Zur GeburtstagsfeierMuseum Ludwig öffnet Tür, die sonst geschlossen bleibt
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Trotz des Regens kamen die Besucher in Scharen: Museum Ludwig und Kölner Philharmonie haben am Sonntag gemeinsam Geburtstag gefeiert – mit Musik zwischen den Gemälden, zwei Torten und einer Tür, die sonst verschlossen bleibt.
Der Regen fiel den ganzen Tag, doch abhalten ließ sich niemand: Schon am Vormittag drängten sich die Besucher vor dem Museum Ludwig und der Kölner Philharmonie. Gefeiert wurde ein doppeltes Jubiläum – 50 Jahre Museum, 40 Jahre Philharmonie. Und weil beide Häuser in einem Bauwerk stecken, wurde nicht nur zweimal einzeln, sondern vor allem gemeinsam gefeiert. Sichtbares Zeichen dafür war die Verbindungstür zwischen Museum und Konzertsaal, die sonst geschlossen bleibt und an diesem Sonntag offenstand.
Musik zwischen den Gemälden
Das Programm setzte genau dort an, wo die Grenze zwischen den beiden Häusern verläuft – und ließ sie verschwimmen. Vor ausgewählten Kunstwerken der Ständigen Sammlung wurde musiziert, ein Klangworkshop für Kinder ließ die Werke auf eigene Weise lebendig werden. Wer durch die Räume ging, lief mitunter mitten in ein Konzert hinein.

Copyright: Lisa Haarmann
In den musikalischen Interventionen verbindet sich Klang mit Kunst.
Der größte Andrang herrschte am frühen Nachmittag, als die Geburtstagstorten angeschnitten wurden. Für das Museum gab es einen kunstvoll gestalteten Kuchen mit der Aufschrift „50 Jahre Museum Ludwig“, den Oberbürgermeister Torsten Burmester höchstpersönlich anschnitt. Für die Philharmonie gab es einen 40 Meter langen Streuselkuchen, von dem am Ende jeder ein Stück abbekam. Dazu spielte eine Kapelle Blasmusik.
Voll war es überall. Beide Gebäude quollen über, und das schlechte Wetter schien niemandem die Laune zu verderben.
„Ein Museum der Stadt Köln“
Museumsdirektor Yilmaz Dziewior zog Zwischenbilanz und zeigte sich zufrieden. „Es ist eine unglaublich tolle Stimmung. Die Menschen bewegen sich vom Museum in die Philharmonie, wir feiern den ganzen Tag“, sagte er. „Man merkt, dass die Leute ihr Museum auch wahrnehmen. Wir sind ein städtisches Museum, dies ist ein Museum der Stadt Köln und für die Bürgerinnen und Bürger – auch wenn wir international ausstrahlen.“

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Museumdirektor Yilmaz Dziewior zog eine zufriedene Zwischenbilanz.
Für die Zukunft formulierte Dziewior einen klaren Anspruch: „Wir wollen künftig noch mehr die Bevölkerung ansprechen, wir wollen diverser werden. Die Stadtgesellschaft ist sehr divers, und wir wollen, dass sich diese Stadtgesellschaft in unserem Programm, unserem Team und unseren Aktivitäten spiegelt.“
