Weiberfastnacht in Köln – für die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) eine besondere Herausforderung. Eine erste Weiberfastnacht-Bilanz.
KVB-BilanzLaserpointer-Attacke auf Linie 18 – mehrere Pkw im Gleisbett
Großkampftag bei den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB). Während die Jecken zu Weiberfastnacht feierten, waren bei den KVB alle verfügbaren Kräfte im Einsatz – personell wie materiell. Und das wird über die Karnevalstage auch so bleiben.
Die erste Weiberfastnacht-Bilanz fällt glimpflich aus.
Fußgängerin am Aachener Weiher von Bahn touchiert
In der Nacht zum Freitag (13. Februar) wurde eine Frau gegen 1.45 Uhr am Fußgängerüberweg in Höhe des Aachener Weihers von einer vorbeifahrenden Bahn touchiert. Sie erlitt dabei zum Glück nur leichte Verletzungen.
Gefährlicher war da eine Aktion am Donnerstagnachmittag. Um 17.23 Uhr blendeten drei Jugendliche am Reichensperger Platz einen Fahrer der Linie 18 mit einem Laserpointer. Auch das ging glücklicherweise glimpflich aus.
Gleich dreimal gerieten Pkw ins Gleisbett. Um 9.55 Uhr kam es dadurch zu Störungen auf der Linie 13, nachdem auf der Scheidtweiler Straße/ Ecke Melatengürtel ein Auto auf Abwegen war.
Um 20.50 Uhr traf es die Linien 1, 7 und 9. In Höhe der DB-Unterführung landete ein Wagen an der Richard-Wagner-Straße auf den Gleisen. Das gleiche Missgeschick passierte um 3:53 Uhr zwischen Stegerwaldsiedlung und Im Weidenbruch. Hier traf es die Linie 4. Ob bei den Zwischenfällen Alkohol oder Drogen im Spiel waren, ist nicht bekannt.
Außerdem kollidierten zwei Pkw mit Stadtbahnen. Hier blieb es bei Sachschäden. Beim Spurwechsel übersah ein Fahrzeug um 20.16 Uhr die Linie 7 auf der Richard-Wagner-Straße/ Ecke Brüsseler Straße. Der Fahrer flüchtete nach der Kollision.
Die Linie 7 kollidierte um 23.47 Uhr ebenfalls an der Kreuzung Richard-Wagner-Straße/Brüsseler Straße mit einem Linksabbieger. (red)


