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Im KarnevalSecurity gezielt durch Zoll kontrolliert – Bittere Bilanz

Aktualisiert

Die Kontrolleure wurden kontrolliert. Zahlreiche Sicherheitskräfte wurden an Weiberfastnacht bei einer Zoll-Kontrolle überprüft. Die Ergebnisse sind erschreckend.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Köln haben an Weiberfastnacht (12. Februar 2026) gezielt das Sicherheitspersonal im Kölner Karneval kontrolliert.

60 Personen von 21 Sicherheitsfirmen wurden vor Ort zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Die Bilanz ist bitter.

Erschreckende Bilanz der Zoll-Kontrolle

Die Kontrollen fanden schwerpunktmäßig am Zülpicher Platz und am Zülpicher Wall statt. Auffällig oft bekamen die Zöllner und Zöllnerinnen zu hören: „Heute ist mein erster Tag“, so die Aussage von jeder zweiten kontrollierten Person.

„Bereits vor Ort lagen bei 29 angetroffen Ordnungskräften mögliche Anhaltspunkte dafür vor, dass sie von ihrem Arbeitgeber nicht sofort zur Sozialversicherung gemeldet und somit umgangssprachlich schwarz beschäftigt werden. Bei 15 Sicherheitskräften gibt es erste Hinweise für den Missbrauch von Sozialleistungen (Sozialleistungsbetrug)“, erklärt Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.

Bei neun weiteren befragten Personen ergaben sich zudem klare Anhaltspunkte, dass ihnen weniger als der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wird. In drei Fällen wird dem Verdacht auf Scheinselbstständigkeit nachgegangen. Die Auswertungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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