Der Beginn des Straßenkarnevals zieht jedes Jahr Tausende Feiernde an – diesmal kamen aufgrund des schlechten Wetters jedoch deutlich weniger. Das spiegelt sich auch in den Einsatzzahlen der Polizei.
Polizeibilanz zu WieverfastelovendRuhiger Auftakt – aber bedrohlicher Vorfall in der Innenstadt

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Polizisten patrouillieren beim Karnevalsauftakt in Köln auf der Zülpicher Straße.
Die Nacht nach dem Karnevalsauftakt an Weiberfastnacht ist in Kölnvergleichsweise ruhig geblieben. Zu den schon am Abend gemeldeten Vorfällen seien keine weiteren dazu gekommen, sagte am Morgen ein Sprecher der Kölner Polizei. Nach aktuellem Stand sei es in der Nacht ruhig geblieben.
Deutlich weniger Feiernde als in den Vorjahren (hier der EXPRESS.de-Ticker zum Nachlesen) hätten überwiegend friedlich gefeiert, hatte die Kölner Polizei schon am Abend bilanziert. Zwölf Menschen wurden unter anderem zum Durchsetzen von Platzverweisen in Gewahrsam genommen. Nach angezeigten sexuellen Belästigungen, Körperverletzungen und Diebstählen seien erste Ermittlungen eingeleitet worden.
Wieverfastelovend in Köln: Bedrohlicher Vorfall in Innenstadt
Zu einem bedrohlichen Vorfall kam es in der Kölner Innenstadt in der Weisengasse: Einer Frau wurde Polizeiangaben zufolge ihr Handy geraubt, das sie einem Mann kurz geliehen hatte. Dieser gab es nicht zurück, bedrohte die Frau mit einer Machete und floh dann.
Die Polizei ermittelt auch wegen des Verdachts der Vergewaltigung unter Männern im Zülpicher Viertel. Ein Mann soll dabei einen anderen zum Oralverkehr gezwungen haben. In allen Fällen stünden die Ermittlungen erst am Anfang.
Auch ein mutmaßlicher Fall von Gewalt gegen Einsatzkräfte wurde in Köln registriert: Ein Zivilpolizist wollte demnach Pöbeleien eines Mannes beenden, woraufhin ihm dieser einen so schweren Kopfstoß versetzte, dass er im Gesicht verletzt wurde und nicht mehr dienstfähig war. (dpa)

