Ein Spaziergang im Niehler Cranachwäldchen wird für eine Kölnerin zum Schock. Eigentlich suchte sie nur Ruhe und Natur.
Spaziergang im WäldchenKölnerin sieht pikante Szenen: „Penis gezeigt“

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Das Cranachwäldchen am Rhein in Köln-Niehl.
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Eine Frau aus Köln hatte ein Ziel: mit ihrer Kamera die Schönheit der Natur im Niehler Cranachwäldchen festhalten. Aber während ihrer Streifzüge in der jüngsten Zeit bemerkte sie rasch eine pikante Szene.
Auf dem Internet-Portal „Reddit“ schilderte sie ihre Beobachtung: „Mir ist direkt aufgefallen, dass es dort sehr zugemüllt ist und überall Taschentücher rumfliegen.“ Anfänglich maß sie dem keine große Bedeutung bei und setzte ihre fotografischen Erkundungen fort.
Dann aber folgte der große Schreck. Es wurde bei einer ihrer frühmorgendlichen Touren extrem unangenehm: Sie schreibt: „Vor ein paar Wochen war ich frühmorgens unterwegs, als mir ein älterer Herr dort leider seinen Penis gezeigt und mich belästigt hat.“
Von diesem Erlebnis ließ sie sich ihre Passion jedoch nicht verderben und ging erneut dorthin. Dort fielen ihr wiederholt Männer unterschiedlichen Alters auf. Sie liefen gemächlich auf den engen Pfaden oder standen an Ecken herum, musterten sie und schienen auf jemanden zu lauern.
„Kann es sein, dass dieser hübsche Wald ein Cruising-Spot ist?“
Dann fiel es ihr plötzlich „wie Schuppen“ von den Augen. Die Unmengen an Papiertüchern, ein paar entdeckte Präservative und eine improvisierte Abschirmung aus Zweigen fügten sich auf einmal zu einem Gesamtbild.
Ihre entscheidende Frage formulierte sie auf „Reddit“ so: „Kann es sein, dass dieser hübsche Wald ein Cruising-Spot ist?“ Die Reaktion der Gemeinschaft kam prompt und untermauerte ihre Vermutung. Als Cruising wird in der homosexuellen Szene die bewusste, aktive Suche nach einem Sexualpartner bezeichnet.
Ein User kommentierte: „Das ist allgemein bekannt.“ Ein weiterer erläuterte: „Es ist ein sehr bekannter Cruising-Spot für Schwule und Bi-Männer.“
Das Cranachwäldchen nahe dem Niehler Hafen ist tatsächlich seit Jahren ein Sex-Hotspot in Köln, dient als Ort für Männer auf der Suche nach erotischen Erlebnissen unter freiem Himmel. Auf dem Portal „gay-szene.net“ wird das Waldstück in Bewertungen sogar als einer der populärsten Treffs für solche Zwecke in der gesamten Domstadt bezeichnet. Dort steht zum Beispiel: „Das Cranachwäldchen ist wunderbar. Ein toller Ort zum gegenseitigen Kennenlernen.“
Die „Reddit“-User zeigen zwar Verständnis für den Treff, sind sich aber in einer Sache einig: Wer dort Spaß hat, muss seinen Abfall auch wieder entsorgen. Die zurückgelassenen Überreste seien schlichtweg inakzeptabel. Ein deutliches Urteil in den Kommentaren lautet: „Alles andere ist asozial. Eklig. Und eine Umweltsauerei.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
