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Wildgänse-Jagd in KölnDas passiert mit den erschossenen Tieren

Gibt es in Köln zu viele Wildgänse – und würdet ihr eine gebratene Nilgans essen?

Die heiße Debatte um die Kölner Wildgänse: Jetzt wird es kulinarisch! Weil die Stadt Köln Kanada- und Nilgänse an den Stadträndern von Jägern abschießen lässt, stellt sich für viele die Frage: Was passiert mit den toten Tieren?

EXPRESS.de hat nachgefragt. Die Antwort ist nichts für Vegetarier.

Kölner Wildgänse: Lust auf gefüllte Nilgans-Taschen?

„Die Jagdausübungsberechtigten verkaufen das Wild an Handel/Gastronomie, Metzger oder verzehren es selbst“, erklärt Sabine Wotzlaw vom städtischen Presseamt. Als Kadaverprojekt für das Ökosystem könnten vereinzelt Tier jedoch liegen bleiben. 

Abgeschossene Kölner Wildgänse landen also auf dem Tisch. So soll das Fleisch der Nilgans in der Regel zart und aromatisch sein, sein leicht nussiger Geschmack an Entenfleisch erinnern. Im Internet gibt es zahlreiche Rezeptvorschläge, wie Wildgans mit Kräuterfüllung,  Schinken aus der Gänsebrust oder gefüllte Nilgans-Taschen. 

Zum Abschuss freigegeben sind die Wildgänse nach Ende der Schonzeit. Es geht darum, dass Kanada- und Nilgänse, die beide aus Nordamerika beziehungsweise Afrika eingewandert sind, sich nicht unbegrenzt vermehren. Aber auch, so die Stadt, um Wildschäden an landwirtschaftlichen Flächen zu verhindern.

Im letzten Jagdjahr (1. April 2025 bis 31. März 2026) wurden laut Stadt von privaten Jagdausübungsberechtigten in Köln insgesamt 140 Kanada- und 230 Nilgänse geschossen.

Invasive Arten in Köln: Nicht nur auf Wildgänse wird angelegt

Aber nicht nur auf Wildgänse legen Jäger an. Auch andere Tierarten geraten in Köln vor die Flinte. Sabine Wotzlaw vom Presseamt: „Die Jagdausübungsberechtigten sind angehalten, invasive Arten zu entnehmen. Also Nutria, Nilgans, Kanadagans oder Waschbär. Welche und wie viele Tiere geschossen werden, entscheidet aber der Jäger eigenständig für sein Revier.“ 

Wie steht ihr zum Abschuss invasiver Arten in Köln? Habt ihr schon mal Nilgans gegessen oder würdet ihr sie essen? Meldet euch bei uns!

Hau raus!

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In der Stadt selbst zerren das Geschnatter und ihre hupen-ähnlichen Warnrufe (Video oben) allerdings gerade jetzt zur Brutzeit besonders an den Nerven vieler Kölnerinnen und Kölner.

Auf einen EXPRESS.de-Bericht über Birte G. (57), die am Rautenstrauchkanal wohnt und genervt von Lärm im Fünf-Minuten-Takt berichtete, gab es mehr als 1000 Reaktionen. Verständnisvolle und weniger verständnisvolle. Die Gänse spalten Köln.

Eine Nilgans ist mit fünf Küken an einem Baum unterwegs.

Copyright: Alexander Schwaiger

Nilgänse brüten mehrmals im Jahr. Hier ist eine Kölner Nilgans mit Nachwuchs am Dienstag (14. April 2026) am Clarenbachkanal unterwegs.

Wildgänse würden in Köln fast ausschließlich auf gemähten Flächen an Gewässern und auf landwirtschaftlich genutzten Feldern am Stadtrand leben, erklärt die Mitarbeiterin des städtischen Presseamtes.

Insbesondere am Mediapark, Ebertplatz/Theodor-Heuss-Park, Clarenbach- und Rautenstrauchkanal, Stadtwaldweiher, Gewässer an der Universitäts- und Stadtbibliothek, Aachener Weiher, Kalscheurer Weiher, Volksgartenweiher, Rheinpark, Decksteiner Weiher und in allen Tierparks.

„An den Kanälen am Aachener Weiher verbringen die Tiere oft ihre Mauserzeit. Dann sind die Tiere flugunfähig und daher besonders präsent an einem Ort. Zudem werden die Tiere dort vermehrt gefüttert“, so Sabine Wotzlaw. (iri)

Auf der FIBO hat auch die Bundeswehr einen großen Stand.

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