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Olympia in KölnCarolin Kebekus wirbt mit klarer Vision: Poldi mit Fackel im Dom

Die Komikerin Carolin Kebekus würde die Olympischen Spiele gerne in Köln sehen.

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Die Komikerin Carolin Kebekus würde die Olympischen Spiele gerne in Köln sehen.

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Die Komikerin fordert einen Ruck für ihre Heimatstadt

Olympia-Traum für Kölle: Kebekus will Poldi mit Fackel im Dom sehen. Carolin Kebekus wirbt mit Nachdruck für eine Olympia-Kandidatur ihrer Heimat Köln. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur malte die Komikerin und Entertainerin ein ganz besonderes Bild: „Wir wollen doch alle sehen, wie Lukas Podolski das olympische Feuer im Kölner Dom entfacht“.

Doch für die Künstlerin ist das Thema auch eine sehr persönliche Angelegenheit mit Blick auf die nächste Generation: „Ich will auch, dass mein Kind später sagt: Olympia in Köln – da hab‘ ich Speerwerfen gesehen.“

Olympia als heilsamer „Tritt in den Arsch“?

Dass eine erfolgreiche Bewerbung von Köln und weiteren NRW-Städten zunächst mehr Baustellen bedeuten würde, ist ihr klar. Kebekus betrachtet das aber als eine gewaltige Möglichkeit für die Domstadt. „Wobei viel mehr als jetzt schon geht auch gar nicht. Und dann würde sich aber viel verbessern“, ist sie überzeugt.

Sie verbindet damit die Erwartung, dass lang geplante Vorhaben endlich umgesetzt werden könnten. „Alles, was derzeit in Planung ist, würde dann vielleicht endlich mal zum Abschluss gebracht. Ich glaube, die Kölner brauchen diesen kleinen Tritt in den Arsch.“

Auch zu den nationalen Mitbewerbern wie etwa München und Berlin vertritt die Entertainerin eine klare Haltung. Laut dpa sagte sie mit einem Seitenhieb: „München und Berlin hatten ihre Chance, und ich glaube, das ist aus verschiedenen Gründen nicht ganz so gut in Erinnerung geblieben“. Ihr Fazit fällt daher unmissverständlich kölsch aus: „Jetzt ist Kölle dran.“

TV-Kollege Jan Böhmermann ist da allerdings ganz anderer Ansicht. Er teilte zuletzt heftig gegen die Bewerbung und Kölns OB Torsten Burmester aus. Böhmermanns Attacke auf die Olympia-Träume: „Köln will eure Scheiße nicht.“

Noch bis zum Sonntag können über vier Millionen Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen abstimmen. Die Post sollte allerdings spätestens am heutigen Mittwoch (15. April) abgeschickt werden, damit sie pünktlich ankommt. Die Frage lautet, ob ihre Kommunen die Kandidatur „KölnRheinRuhr“ für die Austragung der Olympischen Spiele unterstützen sollen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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