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„An der Grenze einer Niederlage“SCM-Trainer Wiegert warnt vor Pokal-Gegner Bergischer HC

Bennet Wiegert

Copyright: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

MagdeburgS Trainer Bennet Wiegert erinnert sich noch gut an das schwere Pokal-Halbfinale 2016 gegen den BHC. (Archivbild)

Pokal-Hammer in Köln: Magdeburg-Coach mit klarer Warnung

Die Rollenverteilung ist eindeutig, doch ein Spaziergang wird das Pokal-Halbfinale für den SC Magdeburg gegen den Bergischen HC keinesfalls. SCM-Cheftrainer Bennet Wiegert schlägt vor der Final-Four-Endrunde in Köln Alarm und denkt an das letzte Duell zurück.

„Wir wissen schon, was uns da erwartet. Das hat das letzte Spiel deutlich gezeigt. Warum sollte das beim Pokal anders sein?“, erklärte Wiegert. Erst im März konnte sich der Bundesliga-Tabellenführer in einem echten Zitterspiel nur mit 27:25 gegen den BHC durchsetzen.

Bergischer HC hatte SCM „an der Grenze einer Niederlage“

Diese knappe Erfahrung ist im Gedächtnis geblieben. „Der BHC wird ganz viel daraus mitnehmen, weil sie uns da fast an der Grenze einer Niederlage hatten“, meint Wiegert. Der kurze Anfahrtsweg des BHC nach Köln vereinfacht die Aufgabe nicht. „Das ist alles andere, als ein einfaches Los. Trotzdem freuen wir uns extrem drauf.“

Gemeinsam mit den Füchsen Berlin, die im zweiten Halbfinale gegen den TBV Lemgo spielen, ist der SCM der klare Favorit. Eine Position, die man sich verdient habe, die im Pokal aber bekanntlich eigene Regeln hat. „Pokal, auch sportartübergreifend, nicht nur im Handball, hat immer besondere Sachen parat, immer“, sagte Wiegert, wie die „dpa“ berichtet.

Erinnerung an Pokal-Krimi von 2016 wird wach

Für den Trainer wird es in Köln auch persönlich. Im Jahr 2016 gewann er mit dem SCM seinen allerersten Titel – ebenfalls im Pokal. Und jetzt der Gänsehaut-Moment: Der Gegner im Halbfinale hieß damals ebenfalls Bergischer HC. Damals triumphierte Magdeburg erst nach einem nervenaufreibenden Krimi in der Verlängerung mit 36:33.

Doch die Vergangenheit zählt für den Coach heute nicht mehr. „2016 ist schon vorbei, da haben wir unsere Geschichte geschrieben. Wir versuchen jetzt, einen neuen Weg in die Bücher zu finden“, stellte Wiegert klar. Die Mannschaft ist heiß auf das Wochenende in der Domstadt: „Nun sind wir keine Mannschaft, die nur dabeisein möchte. Ich merke schon, wie beim ersten Training, dass die Vorfreude sehr groß ist.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Marie Weiss

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