Kölner Zoo Für Millionenbetrag: Neues Gehege soll entstehen, zwei Tierarten müssen gehen

Menschen stehen vor dem Eingang des Kölner Zoos.

Im Kölner Zoo wird ab Anfang November ein neues Nashorngehege gebaut. Das Symbolfoto wurde am 23. Juni 2020 aufgenommen.

Der Kölner Zoo baut kräftig um: Ein neues Nashorngehege soll entstehen – für einen Millionenbetrag.

Der Kölner Zoo baut um und errichtet eine neue Heimat für afrikanische Großtiere. Ab Anfang November beginnen die Bauarbeiten für ein neues Nashorngehege. Dafür werden die bisherigen Anlagen für die Bisons und die Moschusochsen zusammengelegt – die Tiere werden an andere Haltungen vermittelt.

Durch neue Wegführungen sollen Besucherinnen und Besucher des Zoos dann spannende Einblicke in das Leben der Nashörner bekommen – eröffnet werden soll das neue Gehege Mitte 2023.

Kölner Zoo bekommt neues Nashorngehege – Förderverein unterstützt

Die Umbauarbeiten kosten den Zoo rund zwei Millionen Euro. Unterstützt wird der Tierpark dabei unter anderem vom 1982 gegründeten Förderverein des Kölner Zoos, der für Baumaßnahmen 125.000 Euro zusteuert.

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Die Mitglieder des Fördervereins haben bereits in der Vergangenheit viele Großprojekte des Zoos angestoßen und zur Realisierung derer beigetragen.

„Wir unterstützen den Zoo auch im 40. Jahr unseres Bestehens sehr gern. Dieses Jahr geschieht das bei der Finanzierung einer neuen Nashornheimat. Die Anlage wird in puncto Tierwohl, Besuchererlebnis, Zooedukation und Tiermanagement modernsten Anforderungen gerecht. Hier entsteht ein neuer Hingucker auf dem Zoogelände, auf den wir uns bereits heute freuen können“, so Uwe Schöneberg, Vorstand des Fördervereins.

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Zoodirektor Theo Pagel freut sich über die Unterstützung der engagierten Bürgerinnen und Bürger: „Wir danken den Mitgliedern des Fördervereins sehr dafür. Nach erfolgreicher Fertigstellung von Tigeranlage, Südamerikahaus und Villa Bodinus investieren wir an einer weiteren Stelle in die Zoozukunft. Zuverlässige Partner wie unsere Zoofreunde sind dafür unerlässlich.“

Kölner Zoo: Nashörner werden wegen ihres Horns gejagt

Das Spitzmaulnashorn „Taco“ wird demnächst also eine neue Heimat bekommen. Bislang lebte er im sogenannten „Alten Elefantenhaus“ – sein neues Zuhause wird mit einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern mehr als doppelt so groß sein.

Nashorn Taco im Kölner Zoo.

Nashorn „Taco“ bekommt im Kölner Zoo ein neues Zuhause.

Nashörner gehören mit ihrer Evolutionsgeschichte von rund 50 Millionen Jahren zu den ältesten Lebewesen der Erde und werden vor allem wegen ihres Horns in ihren Lebensräumen gejagt.

Ende 2021 gab es demnach in ganz Afrika nur noch etwa 22.140 der ikonischen Dickhäuter, im selben Zeitraum wurden mindestens 2707 Nashörner gewildert.

An diesem Sonntag findet der „Zootag“ in Köln statt

Am Sonntag (25. September 2022) findet im Kölner Tierpark wieder der sogenannte „Zootag“ statt.

Familien haben die Möglichkeit, mit Extras und Sonderaktionen den Fragen „Wie funktioniert ein Zoo – und welche Aufgaben erfüllt er? Wie werden Tiere transportiert? Wie kann man Großkatzen und Menschenaffen beschäftigen? Wie viel Futter wird am Tag verbraucht und wie füttert man eigentlich ein Erdferkel?“ auf den Grund zu gehen. Der Eintrittspreis unterscheidet sich nicht zu normalen Tagen im Kölner Zoo.

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