Überraschende Nachricht Neue Strategie: Im Kölner Zoo soll sich einiges ändern

Der Kölner Zoo aus der Luft fotografiert.

Der Kölner Zoo, hier eine Luftaufnahme von 2010, hat sich eine neue Strategie auferlegt.

Der Kölner Zoo wird konkret: Was das Thema Nachhaltigkeit angeht, will man sich nun transparent an festen Zielen messen lassen.

Der Kölner Zoo ist immer für eine Überraschung gut. Das gilt nicht nur für die Besucherinnen und Besucher, die unter den 11.000 Tieren theoretisch bei jedem Besuch neue Exemplare entdecken können, sondern auch auf organisatorischer Ebene.

Wie am Mittwoch (15. Juni) bekannt wurde, widmet sich der Zoo nach der Eröffnung der neuen „Villa Bodinus” (ehemalige Direktoren-Villa) jetzt einem weiteren Großprojekt – und geht dabei einen in Deutschland bisher einzigartigen Weg.

Kölner Zoo stellt neue Strategie vor: Nachhaltigkeit steht jetzt im Fokus

„Der Kölner Zoo geht beim Thema Nachhaltigkeit weiter voran. Als erster Zoo in Deutschland hat er eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt und heute veröffentlicht“, heißt es in einer öffentlichen Mitteilung des Zoos.

Alles zum Thema Kölner Zoo

Nach Angaben des Zoos laufen die Arbeiten an der neuen Strategie bereits seit einem Jahr, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Ebenen seien daran beteiligt gewesen. Ein Unternehmensberater begleitete das Projekt, ein mehrköpfiges Team des Zoos koordinierte.

Thema Nachhaltigkeit: Kölner Zoo sieht sich als Vorreiter in der Pflicht

Aber warum das Ganze? „Wer sich wie wir in mehr als 20 Arten- und Naturschutzprojekten weltweit engagiert, muss auch bei der eigenen Betriebsführung nachhaltig handeln“, erklärt Zoo-Direktor Theo Pagel.

„Unsere Strategie benennt sieben Bereiche, in denen wir künftig noch stärker nachhaltig agieren wollen.“ Diese Bereiche sind:

  • Arbeits- und Kompetenzfelder
  • Die Gäste
  • Die Partner
  • Qualität der Dienstleistungen
  • Umgang mit natürlichen Ressourcen
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Die Beschäftigten

Für jedes Feld wurden Ziele erarbeitet, an denen sich der Zoo künftig messen lassen will. Unter anderem soll bis 2025 der Bereich Einkauf und Beschaffung konsequent an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet sein. Auch bei diesen Schritten soll der Input der Belegschaft genutzt werden.

Theo Pagel: „Wir werden Ansprüchen unserer Gäste gerecht”

Für den Kölner Zoo ist die strikte Linie in Sachen Nachhaltigkeit ein logischer Schritt. Dazu Pagel: „Wir werden damit nicht nur unseren eigenen Ansprüchen, sondern auch denen unserer Gäste gerecht. Diese erwarten zu Recht, dass ein modernes Arten- und Naturschutzzentrum wie der Kölner Zoo bei diesen Themen voran geht.”

Indem das Nachhaltigkeitsmanagement transparent und nachvollziehbar nach außen kommuniziert werde, zeige der Zoo außerdem, wie ernst und wichtig das Thema ist. 

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