Gastro-Hammer Verrücktes Unternehmer-Duo will Kölner Kultlokal aufleben lassen

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Das Bruegel, wie die Kölner es lange kannten: glanzvoll. 

Köln – Ob Otto Waalkes, Schauspielstar Tom Gerhardt oder Rennfahrer-Legende Michael Schumacher - das Bruegel auf dem Hohenzollernring war aus der Kölner Gastronomie für viele Kölner Promis und Musikfreunde nicht wegzudenken. Doch seit Jahren steht das einstige Kultlokal leer und verlottert.

Der frühere Macher des Bruegel

Kingsley Paul hatte 14 Jahre lang die Promi-Bar geführt, ging aber 2010 einen bitteren Weg – zur Insolvenzrichterin. „Ich konnte die Miete nicht mehr bezahlen“, sagte der gebürtige Ceylonese einst zum EXPRESS. „Ich habe diesen Laden voll gemacht. Trotzdem waren am Ende die Kosten zu hoch.“

Markus Zehnpfennig bestätigt Interesse

Doch im neuen Jahr könnte es die Wende geben, was sicher viele Stammgäste von einst freuen würde. Ex-Prinz und Gastro-König Markus Zehnpfennig bestätigt dem EXPRESS das mögliche Revival des Szene-Treffs am Ring.

Ehemaliger Gastro-König traf sich mit Eigentümern

„Ja, es haben bereits mehrere Treffen mit den Eigentümern stattgefunden. Mein Bekannter Blumen-Bobby hat mich angesprochen, ob wir nicht zusammen versuchen wollen, die Tradition des Ladens fortzusetzen“, so Zehnpfennig.

Blumen-Bobby übernahm schon die Bar „Lotte"

Blumen-Bobby, der als Rosenverkäufer in Köln anfing und zuletzt die Bar „Lotte" im Friesenviertel übernahm, heißt mit richtigem Namen Sanjeev Sharma.

Zehnpfennig hat jedenfalls bewegte Jahre hinter sich. Einst eine Altstadt-Größe mit vielen Läden wie zum Beispiel dem Wiener Steffi übernahm sich der Geschäftsmann und stürzte ab. Doch in den schweren Momenten hatte der Ex-Prinz des Kölner Karnevals treue Freunde, die zu ihm hielten, sagt er.

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markuszehnpfennig

Will wieder anreifen: Markus Zehnpfennig

Zehnpfennig: Ich bin wieder da und greife an

„Ich hab mich berappelt und werde von vielen ermutigt wieder anzugreifen. Die Schulterklopfer, die wegen Reservierungen und Freikölsch damals nett waren, sind aus meinem Leben weg“, meint Zehnpfennig. „In trockenen Tüchern ist mit dem Bruegel noch nichts, aber klar wäre das spannend. Mal sehen, was das nächste Treffen im neuen Jahr ergibt.“

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