Verkehr in Köln Heftige Auswirkung: Stadt testet neues Konzept auf bekannter Straße 

Autos fahren auf der Venloer Straße in Köln.

Auf der Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld, hier ein Foto aus dem Juli 2020, will die Stadt ein neues Verkehrsprojekt testen.

Auf der Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld will die Stadt ein neues Verkehrskonzept testen. Mit großen Auswirkungen.

Köln. Da kommt was auf die Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld zu. Die Stadt plant die Strecke zwischen Innerer Kanalstraße und Gürtel für einen Test zu nutzen. Dabei sind mehrere Veränderungen für den Straßenverkehr geplant. Ziel sei es, die Aufenthaltsqualität aufzuwerten.

Köln: Venloer Straße soll Tempo 20 und Einbahnstraße werden 

Konkret geht es um die Einführung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs als Tempo-20-Zone und die Umwandlung der Venloer Straße in eine Einbahnstraße. In welche Richtung der Verkehr fließen soll, stehe noch nicht fest. 

Grundlage für die geplante Veränderung ist ein Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld vom 31. Mai 2021. Die Lokalpolitiker hatten die Maßnahmen beschlossen.

Ab Frühjahr 2022, so die Planung der Stadt, soll im Zuge eines Verkehrsversuchs die Verträglichkeit und die Wirkung der Kfz-Verlagerung auf Nebenstraßen in Ehrenfeld detaillierter untersucht werden, heißt es in einer Mittelung der Stadt. Dabei sollen Unfallgeschehen, Verkehrsverhalten, Verkehrsabläufe sowie verkehrssichernde oder verkehrsregelnde Maßnahmen erprobt und untersucht werden. 

Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßt „einen weiteren Meilenstein zur Mobilitätswende“, wie es weiter heißt. Sie sagte: „Die Venloer Straße benötigt dringend mehr Raum für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Mit dem Verkehrsversuch gehen wir den nächsten Schritt in die richtige Richtung und werden den Autoverkehr nachhaltig beruhigen. Damit erhöhen wir die Aufenthaltsqualität und machen den öffentlichen Raum attraktiver. Ich bin sicher, es wird ein Gewinn für Ehrenfeld sein.“ (aa)

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