Fette Gastro-News aus Köln Food-Riese verzieht sich, Nachfolger steht schon fest

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Inhaber-Wechsel im Ladenlokal am Kreisverkehr Bonner Straße, Ecke Rolandstraße in der Kölner Südstadt. 

Köln – Bei Pasta oder Pizza mögen viele denken: „Hauptsache Italien“. Am grünen Kreisverkehr, besser bekannt als „Bananenrepublik“ in der Südstadt, tut sich entsprechendes: Die Kette „Domino's Pizza" hat sich von der Bonner Straße verzogen, an der Tür des Ladenlokals prangt ein verheißungsvolles Schild. Hier will die „Pastawerkstatt" einziehen. Ende März 2020 soll es soweit sein. 

Kölner Süden: Trio setzt auf handgemachte, frische Pasta

EXPRESS erreichte Antonio Gattuso (41). Er,  seine Frau Francesca Ricchiuti (42) und ihr Bruder Sergio (32) betreiben schon seit 2016 die besagte Werkstatt in Rodenkirchen. Die drei setzen auf handgemachte Pasta aus süditalienischem Hartweizengrieß, setzen sonst nur auf frische qualitativ hochstehende Zutaten aus der Region. Und sie kreieren auf Wunsch sogar individuell gefüllte Pasta. Jetzt wollen sie die Südstädter mit ihren Erzeugnissen auch gleich verköstigen. 

Pizza statt Patsta

Sergio und Francesca Ricchiuti in ihrer Pastawerkstatt in Rodenkirchen. 

Bonner Straße: Acht Sorten Nudeln, Wein zum selbst zapfen

Unser Ziel ist es, dass sich unsere Gäste bei uns wie Zuhause fühlen", sagt Gattuso. Es gibt ein paar Tische, natürlich mit rot-weiß karierten Tischdecken bedeckt. Dazu Gläser, Zettel für die Bestellung. Das Wasser ist kostenlos, Rot- und Weißwein kann man sich selbst zapfen. Wir werden acht unterschiedliche Pasta-Gerichte anbieten. Aber kein Fleisch, kein Vitello Tonnato, einfach kein Chi-Chi.“ 

Pastawerkstatt: Zutaten kommen aus der Region

Die Füllung für die Nudeln wie zum Beispiel der Kürbis stammt aus dem Bornheimer Land. „Wir setzen voll auf saisonales Gemüse aus der Region", sagt Gattuso. „Konservierungsstoffe kommen uns nicht an die Pasta".

Im Ladenlokal soll im hinteren Bereich Richtung Rolandstraße die Pasta-Produktion integriert werden, die sich sogar durch die Glasscheiben von außen beobachten lässt. Hier entstehen dann Canneloni, Cappelletti, Panzerotti, Rigatoni, Tortellini und Co.

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Alles handgemacht: Frische Nudeln aus der Kölner „Pastawerkstatt“

Und der Kunde hat die Wahl: Entweder die frisch gemachte Pasta einfach an der Bonner Straße einkaufen und Zuhause selbst zubereiten. Oder sich an einen der vorderen Tische setzen und einfach genießen. Einen frischen Espresso danach wird es in der Pastawerkschaft auch geben. 

Im Augenblick laufen die Gespräche mit Architekt und Hauseigentümer wegen des Umbaus, auch der Antrag auf eine Baugenehmigung. Das Trio ist zuversichtlich, den angepeilten Termin am 30. März 2020 halten zu können. Wir sind gespannt!

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