Abo

Nächster Schock für SchiriPascal Kaiser offenbar erneut zu Hause attackiert

Drei Männer haben Pascal Kaiser in seinem Garten angegriffen.

Drei Männer haben Pascal Kaiser zuerst in seinem Garten angegriffen.

Erneuter Angriff auf Pascal Kaiser, der seinem Lebensgefährten im Rhein-Energie-Stadion einen Heiratsantrag machte. Was steckt hinter dem Angriff?

Für den Amateur-Schiedsrichter Pascal Kaiser nimmt der Albtraum kein Ende. In der Nacht zu Dienstag wurde er offenbar erneut Ziel eines Angriffs. Eine Polizeisprecherin bestätigte eine weitere Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Bereits in der Nacht zum Montag zuvor sollen drei Unbekannte ihn in seinem Garten attackiert und verletzt haben. Laut seines Anwalts soll Kaiser im Vorfeld der Attacken eine „Vielzahl an Drohungen erhalten“ haben. Der Staatsschutz untersucht nun, ob die Angriffe einen homophoben Hintergrund haben könnten. Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Heiratsantrag im Stadion und schwere Vorwürfe

Seit Jahren setzt sich Kaiser öffentlich für die Rechte von queeren Menschen ein. Vor 50.000 Zuschauenden machte er am 30. Januar seinem Freund im Rhein-Energie-Stadion beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg einen Heiratsantrag. Kurze Zeit später wurden von einer Kölner Bar Betrugsvorwürfe gegen den Amateur-Schiedsrichter laut.

Die Betreiber der Bar gaben an, dass sich danach weitere Personen mit Anschuldigungen gegen Kaiser gemeldet hätten. Der Anwalt von Kaiser bestreitet die Vorwürfe. Berichten zufolge soll seine Adresse in den darauffolgenden Tagen in sozialen Medien verbreitet worden sein.

Es gab zwischenzeitlich auch Berichte über eine Fahndung nach Kaiser, was sich jedoch als eine Falschmeldung der Staatsanwaltschaft herausstellte. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern jedoch an. Ob die Attacken möglicherweise mit den Betrugsvorwürfen gegen Kaiser zusammenhängen oder homophob motiviert sind, ist weiterhin unklar.

Auch der 1. FC Köln hat sich inzwischen zu dem Fall geäußert und die Gewalt gegen Kaiser verurteilt: „Der blanke Hass, der hinter dieser feigen Attacke steckt, bestätigt auf abscheuliche Art und Weise, wie wichtig unser Engagement als FC‑Familie gegen jegliche Form von Gewalt ist“, teilte der Verein auf „Instagram“ mit. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Ein Pferdegespann auf dem Rosenmontagszug am Rosenmontag 2025

Neue Debatte um Rosenmontags-Tradition

Stadt Köln mit strengen Kontrollen