Nach dem WM-Krimi hat ganz Köln gefeiert.
Köln im WM-RauschErst das Zittern, dann die Explosion – Party auf den Ringen
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Was für ein Nervenkitzel! Köln hat den WM-Krimi am Samstagabend (21. Juni) überstanden – und am Ende mit einem kollektiven Aufatmen gefeiert: Deutschland hat gegen die Elfenbeinküste 2:1 gewonnen, das entscheidende Tor fiel in letzter Minute. Dank Deniz Undav.
Und so war das spannende Spiel auch in der Innenstadt von Köln zu spüren: Erst das große Zittern, dann die Explosion.
Kollektiver WM-Rausch in Köln
Im Belgischen Viertel war nach Abpfiff vor allem eines zu spüren: riesige Erleichterung. Im „Goldenen Schuss“ standen viele Fans dicht gedrängt, die Augen bis zum Schluss auf den Bildschirm gerichtet. Als das Last-Minute-Tor fällt, kippt die Anspannung schlagartig in Jubel. Menschen fallen sich in die Arme, Kölsch spritzt.
Kurz nach Ende des Spiels verlagert sich die Party auf die Straßen. Auf dem Hohenzollernring versammeln sich viele Hunderte Menschen, um den Sieg zu feiern. Es wird gehupt, es wird gejubelt, es wird gesungen – und wer gerade kein Trikot trägt, hat sich ein kleines Fähnchen besorgt. Autos rollen langsam vorbei, aus offenen Scheiben schallt Musik, dazwischen immer wieder „Deutschland!“-Rufe und Applaus.
Auch die Polizei ist mit einigen Kräften vor Ort, regelt den Verkehr und sorgt für Ordnung. Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärt ein Sprecher, dass zwar jede Menge los ist, aber: „Es hält sich alles im Rahmen“. Man beobachte „normales Fan-Verhalten“.
Nach diesem 2:1 ist klar: Köln ist voll im WM-Fieber. Und wenn das so weitergeht, dürfte der Hohenzollernring noch öfter zur Jubel-Meile werden.
