Köln im WM-FieberLange Schlange am Aachener Weiher – sie warten 1,5 Stunden

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Die Bars und Kneipen auf der Zülpicher Straße sind schon Stunden vor dem Anpfiff zum Spiel Deutschland - Elfenbeinküste gut besucht. Am Aachener Weiher hat sich eine lange Schlange gebildet.

Köln schaltet am Samstagabend (20. Juni) wieder in den WM-Modus: Wenn die deutsche Nationalelf bei der WM 2026 auf die Elfenbeinküste trifft (ab 22 Uhr), wird’s wieder laut in der Stadt. Rund um die Zülpicher Straße sieht man schon seit dem frühen Abend überall Deutschland-Trikots, Schals und Fahnen.

Schon Stunden vor dem Spiel haben sich die ersten Fans in den Bars und den Kneipen versammelt. Besonders rund um den „Stiefel“ ist es gut gefüllt: Menschen sitzen oder stehen vor den Fernsehern, die draußen platziert sind – Kölsch in der Hand, Blick Richtung Bildschirm. Auch die „Flotte“ ist bestens besucht. Zahlreiche Kölnerinnen und Kölner finden kaum noch Plätze.

Die Bars und Kneipen auf der Zülpicher sind am Samstagabend gut gefüllt.

Copyright: Pia-Isabellle Haar

Die Bars und Kneipen auf der Zülpicher sind am Samstagabend gut gefüllt.

„Wir erwarten, dass wir noch einen coolen Abend mit unseren Freunden haben“, erklären Julia und Gulia, die ebenfalls einen deutschen Sieg in Köln feiern wollen. „Vielleicht in einer Bar, die nicht überfüllt ist.“ 

Ihr Tipp? „Also, ich glaube, die Elfenbeinküste ist nicht zu unterschätzen. Deswegen: Vielleicht so 3:1.“ Jamal Musiala, ihrem Lieblingsspieler, drücken sie besonders die Daumen.

In Köln sind vor dem zweiten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft viele Deutschland-Trikots zu sehen.

Copyright: Pia-Isabellle Haar

In Köln sind vor dem zweiten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft viele Deutschland-Trikots zu sehen.

Am Aachener Weiher hat sich eine lange Schlange vor dem Biergarten gebildet, auch dort wollen sie das Spiel verfolgen. Seit rund anderthalb Stunden warten einige dort schon, verraten sie.  

„Wir wünschen uns wieder Public Viewing in Köln“, verraten Oskar (19) und Lars (19), die ebenfalls schon lange warten. Fußball und Gemeinschaft, das gehöre einfach dazu. 

Oskar (links) und Lars wünschen sich wieder Public Viewing.

Copyright: Pia-Isabelle Haar

Oskar (links) und Lars wünschen sich wieder Public Viewing.

Die Stadt Köln organisiert diesmal kein „eigenes“ Public Viewing, weil sich in der Vergangenheit gezeigt habe, dass sich das Interesse des Publikums in Grenzen halte, wenn das Turnier nicht in Deutschland stattfindet, ließ die Stadt vor dem Start der WM verlauten. Dennoch haben Kneipen, Biergärten, Bars WM-Spots eingerichtet.

Wie sehr Köln dennoch WM kann, hat die Stadt schon beim WM-Auftakt der deutschen Elf in der vergangenen Woche gezeigt. Beim 7:1-Sieg war die Stimmung vielerorts ausgelassen: Auch am vergangenen Wochenende waren die Kneipen voll, es gab laute Jubelchöre. Genau diese Vorfreude liegt auch heute wieder in der Luft. Die WM nimmt Fahrt in Köln auf. 

Auf den Straßen wird schon diskutiert: Wer startet, wer trifft, wie laut wird es beim ersten Tor? Eins ist sicher: Köln ist warmgelaufen. Und wenn die deutsche Elf nachlegt, dürfte die Stimmung schnell hochkochen.

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