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„Es war turbulent“Jetzt packt Eintracht-Star über den Riera-Zoff aus

Trainer Albert Riera verzieht das Gesicht.

Copyright: Uwe Anspach/dpa

Ex-Eintracht-Trainer Albert Riera vor dem Spiel der Frankfurter gegen den 1. FC Köln. 

Das Kapitel von Trainer Albert Riera bei der Eintracht war in der vergangenen Saison nur von kurzer Dauer und ist mit vielen negativen Zwischentönen zu Ende gegangen. Jonathan Burkardt hat nun über die schwierige Zeit ausgepackt.

Jonathan Burkardt (26) befindet sich derzeit mit Eintracht Frankfurt im Trainingslager in Grassau. 

Dabei scheint er in besserer Verfassung und motivierter denn je. Das berichtet „bild.de“. Die ausgedehnte Sommerpause hat Burkardt genutzt, um einen Neustart zu wagen – sein Blick richtet sich dabei auch auf das DFB-Team.

Jonathan Burkhardt will wieder zurück ins DFB-Team

Die Basis für seine herausragende Verfassung schuf der Stürmer während der spielfreien Wochen. „Es hat auf jeden Fall gutgetan, dass der Urlaub länger war“, so Burkardt. Zuerst habe die Erholung im Vordergrund gestanden, bevor er seine Konzentration wieder dem Training widmete: „Ich habe viel trainiert im Urlaub und fühle mich gerade sehr, sehr gut, sehr, sehr fit. Ich konnte alle Trainingseinheiten perfekt mitmachen, und ich glaube, das sieht man auch.“

Die Auszeit diente Burkardt zur Selbstreflexion, bei der er vieles auf den Prüfstand stellte und neue Ambitionen formulierte. „Ich bin letzte Saison auch da Schritte weitergekommen in vielen Bereichen, ob das Ernährung ist, ob das auch allgemein Ausdauer ist – das hat man auch in den Tests jetzt gesehen – und so versuche ich da immer, einen Schritt vorwärts zu machen“ so der 26-Jährige.

Die unruhige vergangene Saison mit insgesamt drei verschiedenen Trainern und den Auseinandersetzungen unter Albert Riera (44) hat den Stürmer ebenfalls beeinflusst. „Es war turbulent, glaube ich“, sagt Burkardt im Rückblick und bezeichnet die Spielzeit als eine „unzufriedenstellende Saison am Ende“.

Die Phase mit Riera sei „sehr anstrengend für mich persönlich“ gewesen. Er gibt zu: „Es ist nicht alles glatt gelaufen, von beiden Seiten. Von Trainerseite nicht und dann auch von meiner Seite nicht. Ich habe dann auch nicht bestmöglich reagiert.“

Unter anderem hatte Burkhardt beim Spiel gegen den BVB seinen damaligen Coach wohl unflätig beleidigt, nachdem Riera sich zuvor angeblich über den Körperfettanteil des Angreifers beschwert hatte. Doch diese Episode sei für ihn jetzt abgeschlossen.

Dabei ist auch der zurückgekehrte Coach Adi Hütter (56) ein entscheidender Faktor, der bereits vor dem Start des Trainingscamps den Dialog mit seinem Angreifer initiierte. Hütter verlangte von ihm, eine Führungsrolle einzunehmen. Burkardts deutliche Erwiderung: „Ich bin bereit dafür, ich will sehr, sehr gerne Verantwortung übernehmen und vorneweggehen.“ Das ist ein deutliches Zeichen des Vertrauens vom neuen Trainer.

Bis zum Samstag arbeitet der Stürmer mit seinem Team in Grassau hart, ehe es zum dritten Vorbereitungsspiel gegen den SV Waldhof Mannheim geht. Wenn Burkardt seine starke Verfassung halten kann, wird Nationaltrainer Jürgen Klopp (59) das sicherlich registrieren.

Wieder für Deutschland aufzulaufen, hat für ihn höchste Priorität. „Mein Ziel ist es, in die Nationalmannschaft wieder reinzukommen, ganz klar“, kündigt er an. Zwar habe er schon einige Einsätze gehabt, sich aber nicht etablieren können. „Jetzt probiere ich in dieser neuen Saison wieder, meine Leistungen in Frankfurt zu bringen, um dann auch wieder nominiert zu werden.“ (red)

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