Achtung, Köln!Erst Brücken-Chaos, dann wochenlange Sperrung in der Südstadt

Die Severinsbrücke vor dem Kölner Dom (Archivfoto).

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Die Severinsbrücke vor dem Kölner Dom (Archivfoto).

Kölner Autofahrer brauchen starke Nerven: Erst wird eine wichtige Brücke gesperrt, dann folgt eine wochenlange Baustelle.

Kölner Autofahrer brauchen jetzt starke Nerven. Erst wird eine wichtige Rhein-Überquerung dichtgemacht, kurz darauf folgt eine Baustelle, die wochenlang für Behinderungen sorgt.

Für alle am Steuer gibt es eine schlechte Nachricht: Die Severinsbrücke wird am Sonntag, dem 23. August 2026, für Autos unpassierbar. Zwischen 11.00 Uhr und 19.30 Uhr ist die Passage zwischen der City und Deutz für den motorisierten Verkehr in beide Richtungen komplett blockiert.

Hinter der Vollsperrung steckt ein wichtiger Test. Für das Bauwerksmonitoring sind Messungen und ein Stresstest geplant. Die Verwaltung möchte damit herausfinden, welcher Belastung die Severinsbrücke wirklich standhält. Eine alternative Route wird selbstverständlich ausgewiesen.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Wer mit der KVB unterwegs ist, zu Fuß geht oder das Rad nutzt, kommt wie gewohnt über den Rhein. Die Resultate der Untersuchung sind von großer Bedeutung. Sie fließen nach der Analyse in die Neuberechnung der Brückenstatik ein und sollen Klarheit über die Belastungsreserven des Bauwerks schaffen.

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Direkt im Anschluss an die Brückenaktion geht es weiter. Die nächste Geduldsprobe in der Kölner City startet bereits am Montag, dem 24. August. Bis voraussichtlich Samstag, den 19. September 2026, wird die Straße „An der Eiche“ erneuert. Für die Dauer der Bauarbeiten ist der Bereich komplett dicht.

Das hat Konsequenzen: Ein Durchkommen zwischen den umliegenden Straßen wie Achterstraße, Dreikönigenstraße, Im Ferkulum, Severinskloster und Hirschgäßchen ist während der Bauzeit ausgeschlossen.

Auch die KVB ist betroffen, denn die Haltestellen der Buslinien 106 und 132 werden zur Severinstraße umgeleitet. Für Autos und Radfahrende wird eine Umleitung eingerichtet, während Fußgänger passieren können. Anwohner werden laut Stadtverwaltung gesondert benachrichtigt. (red)

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