Wieder Klima-Protest „Letzte Generation“ blockiert große Straße im Kölner Zentrum

Lockdown und Corona Emotionales Projekt zeigt Köln, wie man es noch nicht kannte 

Björn Heuser im Rheinauhafen

Ein Foto der Ausstellung: Björn Heuser im Rheinauhafen

Der Lockdown hatte manchmal auch gute Seiten: So entstand ein einmaliges und emotionales Projekt des Kölner Sängers Björn Heuser und des Fotografen Dirk Loerper.

Eigentlich freut sich Kölns Mitsing-König Björn Heuser auf ein volles Rheinenergie-Stadion, wenn er am 1. Juli 2023 mit „Kölle singt“ erstmals dort gastiert. Was aber, wenn die Ränge leer sind? Kein FC, kein Konzert – Stille durch Corona?

Dann kann man entweder den Kopf in den Sand stecken – oder sich ein tolles Projekt ausdenken. Björn Heuser entschied sich gemeinsam mit dem Kölner Fotografen Dirk Loerper für den zweiten Weg.

Köln: Ausstellung von Bjön Heuser und Dirk Loerper im Linder-Hotel

Denn zur Corona-Zeit machten sich die beiden Kumpels gemeinsam auf den Weg durch ein Köln, dass sie bis dato noch nicht kannten: Leere Straßen, verwaiste Veedel – eben Köln zur Corona-Zeit.

Alles zum Thema Björn Heuser

Der eine, Dirk Loerper, hatte seine Kamera immer dabei. Der andere, Björn Heuser, fand in den Spaziergängen durch Köln die Inspiration für zahlreiche neue Lieder.

„Wir mussten sehen, Dirk als Fotograf und ich als Musiker, wie man die Zeit rumbekommt. Da ging es nicht nur um wirtschaftliche Dinge, sondern darum, dass eine Künstlerseele nicht ausbrennt. Also haben wir uns einmal am Stadion getroffen. Und dann sind wir gemeinsam immer mal wieder durch Köln spaziert.“

Herausgekommen ist nun die Ausstellung „Stadtmusikant“, die am 20. Oktober Premiere im Lindner-Hotel (Magnusstraße) feiert. Mit dabei sind Heuser und Loerper selbst vor Ort und präsentieren ihre Fotografien und die dazu passenden Songs.

Björn Heuser (l.) und Dirk Loerper im Foyer des Kölner Lindner-Hotels.

Björn Heuser (l.) und Dirk Loerper im Foyer des Kölner Lindner-Hotels.

„Es hat sich dadurch eine echte Freundschaft entwickelt. Auch wenn viele Dinge wirklich schmerzhaft waren: Für mich ist das eine schöne Erinnerung an Corona“, findet auch Dirk Loerper.

Die Fotografien in der Ausstellung haben unter anderem QR-Codes, die auf Videos verlinken. „Das war gar nicht geplant, aber letztlich ist es doch ein bisschen multimedialer geworden“, verrät Björn Heuser. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.