Droht der Snipes-Filiale auf der Hohe Straße das Aus? EXPRESS.de hat beim Kölner Sneaker-Riesen nachgefragt – die Antwort ist eindeutig.
„Kann ich versichern“Gerücht um Snipes-Filiale in Köln – Unternehmen redet Klartext

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Die Snipes-Filiale auf der Hohe Straße.

Wer regelmäßig über die Hohe Straße bummelt, kennt die Situation: Auf der Einkaufsstraße gibt es immer wieder leerstehende Immobilien.
Gerüchte um Snipes auf der Hohe Straße in Köln – Filiale bleibt
Droht nun die nächste Schließung? „Auch die Snipes-Filiale soll bald weg sein“, behauptet ein Anwohner der Einkaufsstraße gegenüber EXPRESS.de. Die Miete betrage wohl mehrere 10.000 Euro im Monat. Über den reinen Schuhverkauf sei das kaum wieder reinzuholen.
EXPRESS.de hat direkt beim Unternehmen nachgehakt – und dort gibt man Entwarnung. Eine Sprecherin des Kölner Sneaker-Riesen stellt auf Nachfrage klar: „Ich kann versichern, dass eine Schließung des Stores an der Hohen Straße zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant ist.“
Im Schaufenster hängen Plakate mit der Aufschrift „50 Prozent Sale“ – hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Ausverkauf.
Der Store erstreckt sich über eine Verkaufsfläche von rund 605 Quadratmetern und ist einer von insgesamt fünf Snipes-Filialen in Köln. Weitere Standorte gibt es an der Kalker Hauptstraße, in Rodenkirchen sowie im Rhein Center Weiden.
Auf der Schildergasse betreibt Snipes zudem einen Mega-Store mit rund 2000 Quadratmetern – deutlich größer und mit entsprechend breiterem Angebot an Sneakern und Streetwear. Die City-Filiale ist nur wenige Meter von dem Geschäft auf der Hohe Straße entfernt. Auch in Hürth und Leverkusen ist die Marke vertreten.
2006 eröffnete sogar Basketball-Legende Michael Jordan einen Snipes-Store
Hinter der Marke steckt eine echte Erfolgsgeschichte mit Kölner Herz: Gegründet wurde Snipes 1998 von Sven Voth in Essen, heute sitzt das Unternehmen in Köln. Von Anfang an setzte Voth, inspiriert von der US-amerikanischen Hip-Hop-Kultur, nicht nur auf den Verkauf von Schuhen, sondern auf ein Erlebnis: DJs legten in den Stores auf, Breakdancer traten auf, Rapper kamen zu Autogrammstunden. 2006 eröffnete sogar Basketball-Legende Michael Jordan in Kooperation mit Snipes einen Store in Hamburg.
2011 stieg der Essener Schuhhändler Deichmann ein. Dadurch expandierte Snipes in weitere europäische Länder und in die USA – und wurde zum Milliardenunternehmen mit heute mehr als 750 Filialen weltweit.
