Am Kölner Pegelturm bröckelt der Beton! Das beliebte Wahrzeichen am Rheinufer muss dringend saniert werden.
Gefahr am RheinuferBeliebtes Kölner Wahrzeichen muss dringend saniert werden

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Der Pegel am Rheinufer ist eingezäunt. Es ist nun weniger Platz für Fußgänger und Radfahrer.
Kaum ein anderer findet in letzter Zeit mehr Beachtung: der Pegelturm am Altstadtufer, dessen Uhr den Wasserstand des Rheins anzeigt. Doch an ihm nagt der Zahn der Zeit. Daher wird er in den kommenden Wochen zur Baustelle.
Ein Mitarbeiter des Besitzers, des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Köln, informierte darüber, dass Spezialisten das Bauwerk aus dem Jahr 1951 instand setzen. Dabei werden sowohl der Beton als auch das Dach erneuert. Außerdem bekommt der Turm eine frische Farbe. Der Startschuss für die Maßnahmen fällt laut Plan am 17. August, das Ende ist für den 11. September vorgesehen.
Kölner Pegelturm: bereits kleine Betonteile herabgestürzt
Der Mitarbeiter bestätigte, dass sich zuvor bereits kleine Betonteile gelöst hatten und herabgestürzt waren. Obwohl der Turm kein denkmalgeschütztes Gebäude ist, prägt er doch die berühmte Kölner Altstadt-Silhouette entscheidend mit.
Aktuell sichern Absperrungen den Turm auf einer recht großen Fläche. Passanten und Fahrradfahrer müssen sich nun auf einer Seite an der Engstelle vorbeizwängen. Durch die Barriere zwischen dem Rheinufer-Geländer und dem Bauzaun bildet sich ein richtiger Engpass. Und das genau an einem Punkt, wo es sowieso oft zu Reibereien zwischen Radelnden und Spaziergängern kommt.
Die Technik im Inneren wird von den Kölner Stadtentwässerungsbetrieben auf deren Internetpräsenz so beschrieben: „Im Inneren des Pegelturms befindet sich ein Schwimmkörper, der dem jeweiligen Wasserstand des Rheins folgt. Dieser überträgt den Wasserstand mechanisch auf die außen angebrachte Pegeluhr. Parallel erfolgen eine elektronische Messung und Datenübertragung.“ (red)
