Die kultige 4711-Leuchtreklame war monatelang verschwunden. Jetzt ist das Kölner Wahrzeichen wieder zu sehen.
Kölner WahrzeichenHier hat die 4711-Reklame einen neuen Platz gefunden

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Gegenüber des Opernhauses hängt die Leuchtreklame mittlerweile.
Viele Kölnerinnen und Kölner können aufatmen: Die riesige 4711-Leuchtschrift, die lange an einer Fassade am Heumarkt hing, ist wieder sichtbar. Nach einer fast zweieinhalbjährigen Pause hat das Symbol der Domstadt seit Mitte Juni einen neuen Standort. Zu finden ist das gute Stück nun an der Glockengasse 1, direkt gegenüber der Kölner Oper. Dort leuchtet wieder das berühmte Fläschchen mit dem Slogan „Immer dabei“, ein Zeichen für das traditionsreiche Duftwasser aus Köln.
Genehmigung war kein Selbstläufer
Der neue Anbringungsort an der viel befahrenen Nord-Süd-Fahrt ist zulässig, da dort keine spezielle Werbesatzung greift. Dennoch war laut einer Sprecherin der Stadt eine Baugenehmigung für die Montage unumgänglich. Die Verwaltung hat diese erteilt.

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Der frühere Standort der 4711-Leuchtreklame am Heumarkt.
Auch der Stadtkonservator, zuständig für den Denkmalschutz, gab sein Einverständnis. Seine Zustimmung war erforderlich, weil das Gebäude an der Glockengasse aus dem Jahr 1961 stammt und unter Schutz steht. Entworfen wurde es vom bekannten Kölner Architekten Wilhelm Riphahn, der auch die Oper (1957) und das Schauspielhaus (1962) konzipierte.
Abriss am Heumarkt machte Umzug nötig
Die 1974 installierte Reklame musste, im Februar 2024 abgebaut werden. Grund dafür ist der Abriss des leer stehenden Gebäudes an der Ecke Heumarkt/Gürzenichstraße. Die Leuchtschrift wurde zwischenzeitlich eingelagert. Bis 2028 soll am Heumarkt ein neues Gebäude entstehen, das vor allem Büros beherbergen wird; auch ein Reissdorf-Brauhaus ist dort geplant.
Die 4711-Reklame ist Eigentum des Duftkonzerns Mäurer und Wirtz, der die Traditionsmarke 2006 kaufte. Einer Sprecherin von Mäurer und Wirtz zufolge gab es zehn bis zwölf Bewerber, die die Reklame an einem anderen Ort in Köln aufhängen wollten. Die Wahl fiel am Ende auf die Glockengasse 1. (red)

