Hape Kerkeling ist wieder als Horst Schlämmer im Kino. Hier spricht er über den Eintritt für den Kölner Dom und wie er Kardinal Woelki dazu brachte, in seinem Horst-Schlämmer-Film mitzuspielen.
„Wer hat sich das denn ausgedacht?“Hape Kerkeling schimpft über Neuerung in Köln

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Hape Kerkeling schimpft über eine Neuerung in Köln.
Aktualisiert
Hape Kerkeling sucht als Horst Schlämmer das Glück. Die Kult-Figur ist wieder auf der großen Kino-Leinwand zu sehen.
Jetzt spricht Kerkeling darüber, wie er Woelki in den Horst-Schlämmer-Film kam, und was er als Wahl-Kölner vom geplanten Eintritt für den Kölner Dom hält.
Hape Kerkeling ist gegen Eintritt für den Kölner Dom
Nicht nur Horst Schlämmer spricht aus, was er denkt – auch Hape Kerkeling ist ein Mann der klaren Worte. Dass für den Besuch des Kölner Doms bald Eintrittsgeld genommen werden soll, findet er „unmöglich!“
„Das geht nicht“, sagte der Entertainer, Schauspieler und Buchautor der Deutschen Presse-Agentur. „Die Zeiten ändern sich – aber Eintrittsgeld für den Dom? Wer hat sich das denn ausgedacht?“
Das Domkapitel hatte kürzlich angekündigt, demnächst von Touristen Eintrittsgeld zu verlangen. Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden. Gottesdienstbesucher und Betende sollen weiter gratis Zugang erhalten, ebenso Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins.
Nicht nur bei Kerkeling kommt das nicht gut an. Auch die ehemalige Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hat eine klare Meinung dazu. Sie fände es „ganz schwierig“, wenn der Dom nur noch von wohlhabenden Menschen besucht werden könne.
So kam Kardinal Woelki den Horst-Schlämmer-Film
In Hape Kerkelings neuem Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ kommt der Dom prominent vor – ebenso wie der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.
„Wir wollten ihn wahnsinnig gern dabeihaben, denn zum Glück gehört für wahnsinnig viele Menschen ja nun auch der Glaube an Gott“, sagte Kerkeling. „Und deshalb hat das in einem Film über Glück viel verloren. Und mit wem sollte man darüber reden, wenn nicht mit dem Erzbischof von Köln, der Diözese, in der Horst Schlämmer nun mal beheimatet ist?“
Kerkeling war aber „dann schon sehr erstaunt, dass Herr Woelki tatsächlich zugesagt hat“, erzählte er. „Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber er hat zugesagt, und das auch mit großer Freude.“ (mit dpa)

