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Er besaß Cafés, Discos und ein Kino Carl-Ludwig Cremer: Das irre Leben des kölschen Gandhi

Cral-Ludwig Cremer - ein Kölner Leben. Am Donnerstag wurde er auf dem Südfriedhof beerdigt.

Cral-Ludwig Cremer - ein Kölner Leben. Am Donnerstag wurde er auf dem Südfriedhof beerdigt.

Köln – Seine Lokale hatten die härtesten Türen. Er hatte immer einen Boxer-Hund dabei. Und „Gandhi“ war sein Spitzname. Carl-Ludwig Cremer war der Discokönig vom Rudolfplatz.

Mit 82 Jahren ist Cremer gestorben – und die ihn kannten, erinnern sich an die bewegten Kölner Zeiten, an die Discothek „Panoptikum“, an „Omas Schnapshaus“, den „Kintopp-Saloon“, das „Lupe“-Kino auf der Zülpicher Straße und das ebenso legendäre Café „Santa Marlena“. Alle diese Läden führte Cremer.

Seinen Spitznamen erhielt der junge Carl, weil er unter den Kumpels einer der dünnsten war. Aber der Dünne setzte sich durch. „Es waren tolle Zeiten“, erinnert sich seine Witwe Marlene (80). In den 60er und 70er Jahren galt Köln als eins der heißesten Pflaster Deutschlands. „An den Ringen herrschte die Mafia, Schlägereien und Schießereien waren an der Tagesordnung“, erzählt sie. Ein im „Santa Marlena“ abgewiesener Gast kehrte 15 Minuten später wieder und schoss in den Laden rein: Marlene sprang hinter die Theke.

Im „Santa Marlena“ am Rudolfplatz (heute befindet sich hier die Bar „Sion am Ring“) verkehrten Stars wie Inge Meysel, Joachim Fuchsberger und Udo Jürgens. Promi-Wirt Massimo („Culinarius“) machte hier eine Ausbildung. In den Hochzeiten von Schäfers Nas & Co. schafften es die Cremers, ihre Lokale sauber zu halten. Immer wenn es Ärger gab, erzählt die Witwe, habe ihr Mann das mit dem Hund geregelt. „Jeder wollte in das Café, aber nicht jeder kam rein“, erinnern sich Zeitzeugen wie der „Lange Tünn“.

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Mitte der 70er wurden die Cremers von Angestellten um 200.000 DM gebracht, die Mafia wollte Schutzgeld und das Finanzamt Steuernachzahlungen. Daraufhin verkauften sie ihre Lokale, das „Panoptikum“ übernahmen die Eltern von Carmen Geiss.

Die Cremers ließen die Szene hinter sich. Zurück bleiben Marlene viele Erinnerungen und 54 Jahre glücklicher Ehe.

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