Das Niedrigwasser legt Kölns Rheinufer frei – und mit ihm eine gefährliche Altlast. Die Stadt warnt eindringlich.
Nach Bombenfund in KölnWarnung! Rheinufer in Köln besser nicht betreten

Wer dieser Tage am Kölner Rheinufer spazierengeht, sollte genau hinschauen – und manche Bereiche besser ganz meiden.
Durch das anhaltende Niedrigwasser liegen große Teile des Ufers frei, die sonst unter Wasser verborgen sind. Genau dort tauchen jetzt immer wieder gefährliche Altlasten auf: Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg – darunter auch Patronen, Granaten oder andere Kriegsmunition.
Die Stadt Köln bestätigte zudem, dass in den vergangenen Tagen bereits mehrere Kampfmittel im Rhein entdeckt worden seien. Eine Entschärfung sei in keinem der Fälle nötig gewesen.
Doch die Behörden geben Entwarnung nur mit Einschränkung: Weitere Funde könne man nicht ausschließen. „Wir sind auf die Situation eingestellt“, sagte ein Sprecher des Ordnungsamts.
Für Spaziergänger heißt das vor allem eines: Vorsicht. Die trockengefallenen Uferbereiche sollten möglichst gemieden werden.
Und sollte doch jemand auf einen verdächtigen Gegenstand stoßen, gilt eine klare Regel: nicht anfassen, nicht bewegen. Auch nach Jahrzehnten im Rhein können alte Bomben, Granaten oder Munition noch lebensgefährlich sein. Stattdessen sollen Funde umgehend der Polizei, der Feuerwehr oder dem Ordnungsamt gemeldet werden. (mt/red)
