Knallharte Abrechnung! Ex-Nationalspieler Mats Hummels hat den DFB nach dem peinlichen WM-Aus mit einem Rundumschlag kritisiert.
Knallhart-Forderung nach WM-AusHummels will Köpfe rollen sehen: „Das ist kein Zufall!“

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So deutlich wie er wurde fast keiner nach dem deutschen WM-Aus. Ex-Profi Mats Hummels (37) hat bei MagentaTV knallhart mit der deutschen Nationalmannschaft abgerechnet!
Im ZDF deuteten die Experten Christoph Kramer (35), Per Mertesacker (41) und Fritzy Kromp (41, die Nagelsmann für eine Woltemade-Entscheidung kritisiert hat) ein mögliches Ende von Julian Nagelsmann (38) als Bundestrainer nur an. Bei MagentaTV wich Jürgen Klopp (59) der Frage nach seinen Ambitionen auf den Posten gekonnt aus.
Mats Hummels: „Das kann ich nicht anders sagen“
Sein MagentaTV-Kollege nahm dagegen kein Blatt vor den Mund und zählte alle knallhart an: Verantwortliche, das Trainerteam um Nagelsmann und auch die Spieler!
„Auf Verantwortlichen-Seite, schreit es schon irgendwie nach Konsequenzen. Das kann ich nicht anders sagen“, polterte der Ex-Nationalspieler (78 Länderspiele) los.
Die Heim-EM 2024 (Deutschland scheiterte ganz unglücklich am späteren Europameister Spanien im Viertelfinale) werde ihm – nur die sportliche Leistung betrachtet – noch immer viel zu gut geredet. Das Heim-Nations-League-Turnier 2025 (die DFB-Elf vergeigte das Halbfinale und das Spiel um Platz drei) und jetzt die WM 2026 seien jeweils enttäuschend gewesen.
Eine mögliche Veränderung müsse deswegen zwingend ein Thema sein: „Sowohl vom Bundestrainer selbst aus, als auch vom Verband. Es muss zumindest Gespräche darüber geben. Das kann nicht anders sein, dafür ist Fußball zu sehr Leistungssport.“
Aber auch die Spieler, die sportlich total enttäuschten, nahm der 37-Jährige in seiner Generalabrechnung mit in die Verlosung: „Auf der Spielerseite kann ich mir schon vorstellen, dass einige von sich aus zurücktreten werden.“
Es müsse auch Entscheidungen von Spielern geben, „die erst Anfang 30 sind, aber doch schon bei vier, fünf, oder sechs Turnieren die Chance hatten, für Deutschland gute Ergebnisse zu erzielen und das nicht geschafft haben.“
Wenn man sich den DFB-Kader der WM genauer anschaut, spricht Hummels damit unter anderem Antonio Rüdiger (33), Leon Goretzka (31, der sich im Elfmeterschießen gegen Paraguay wohl vor der Verantwortung drückte), Leroy Sané (30) und Kapitän Joshua Kimmich (31) an.
Zumindest letztgenannter hatte aber schon kurz nach dem WM-Aus angekündigt, mit Deutschland mit Blick auf die EM 2028 wieder angreifen zu wollen.
Hummels glaubt, dass die Gründe für die vergangenen miesen DFB-Jahre tiefer stecken: „Es ist für mich kein Zufall, dass es seit der EM 2016 kein einziges starkes Turnier mehr von Deutschland gegeben hat. Und wir reden von einem Jahrzehnt! Als Deutschland!“
Das fange in erster Linie mit den Spielern an, denn seit der EM 2016 (Halbfinal-Aus gegen Frankreich) habe es mit Joachim Löw (66), Hansi Flick (61) und Julian Nagelsmann drei völlig verschiedene Trainer gegeben.
„Da erwarte ich auch von einigen Spielern, dass sie selber sagen: Ich mache nicht mehr weiter. Aber ich erwarte auch, dass der aktuelle oder eventuell der neue Bundestrainer ein paar harte Entscheidungen trifft“, schloss Hummels seine Knallhart-Abrechnung ab.
Verantwortliche, Trainer und Spieler: Wenn es nach Mats Hummels geht, muss es auf allen Positionen Veränderungen geben. Sonst dürfte die EM 2028 in Großbritannien ein ähnliches Frust-Turnier für Deutschland werden.


