Die Laune von Julian Nagelsmann war nach dem WM-Aus gegen Paraguay im Keller. Das wurde im ZDF-Interview nach dem Spiel deutlich.
Frust im ZDF-InterviewNagelsmann fährt Reporterin an: „Habe ich dreimal gesagt“

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Julian Nagelsmann im ZDF-Interview bei Lili Engels.

Ein dickes Fell musste sich Julian Nagelsmann (38) in seiner Zeit als Bundestrainer bereits aneignen, nach dem peinlichen Aus im Sechzehntelfinale der WM 2026 zeigte er sich im ZDF-Interview dennoch auffällig dünnhäutig.
Im Gespräch mit Lili Engels (29) antwortete Nagelsmann mehrfach schroff und kurz angebunden, ließ seinen Frust über das Aus gegen Paraguay deutlich erkennen. Auf die forschen Fragen und Einwürfe der Moderatorin antwortete der Bundestrainer mit zunehmender Zeit immer angefressener.
Müller-Hohenstein erlebt „schmallippigen“ Nagelsmann
Als Engels ihm zum Beginn einer schnellen Antwort noch mal ins Wort fiel, um ihre Frage zu vervollständigen, fuhr Nagelsmann sie an: „Habe ich ja gerade gesagt, Spielvortrag war zu langsam. Das habe ich doch jetzt schon dreimal gesagt.“
Dass er das aberkannte 2:1 von Jonathan Tah (30) zunächst als „Skandal“ und dann als „Vollskandal“ einordnete, wollte Engels nicht gelten lassen. „Es muss ja der Anspruch sein, dass man auf so eine Entscheidung am Ende nicht angewiesen ist“, betonte sie.
Einen möglichen Rücktritt lehnte Nagelsmann dennoch kategorisch ab, erklärte: „Ich stehe zur Verfügung. Wenn der DFB das möchte, dann mache ich die EM 28 und wenn nicht, dann müssen Sie es mir sagen.“
Als Engels noch einmal nachhakte, wann er über seine Zukunft nachdenken wolle, sagte der Bundestrainer mit hörbar genervtem Unterton einfach noch einmal seine vorige Antwort auf.
Im ZDF-Studio sprach Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (60) anschließend von einem „schmallippigen“ Auftritt, Expertin Fritzy Kromp (41) nannte die Antworten von Nagelsmann „dünnhäutig“.
Per Mertesacker (41) war offenbar ebenfalls nicht zufrieden und sagte mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen: „Das zeigt doch, dass wir verdient ausgeschieden sind, finde ich.“ Nur Christian Streich (61) stellte sich hinter Nagelsmann und versicherte: „Nach so einem Spiel wäre ich noch schmallippiger und noch dünnhäutiger gewesen.“

