Deutschland ist raus! Bei der WM gab es im Sechzehntelfinale gegen Paraguay das Aus im Elfmeterschießen. Ein DFB-Profi entschuldigte sich danach bei den deutschen Fans.
DFB-Elf nur zweitklassig?Profi wird nach Peinlich-Aus deutlich: „Reingeschissen“

Die dritte WM-Blamage in Folge ist perfekt: Deutschland ist bei der Weltmeisterschaft 2026 schon wieder frühzeitig ausgeschieden! Gegen Außenseiter Paraguay war im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen (3:4) Schluss.
WM 2018: Aus in der Gruppenphase. WM 2022: Aus in der Gruppenphase. WM 2026: Aus im Sechzehntelfinale. Damit hat Deutschland zum dritten Mal in Folge ein WM-Achtelfinale verpasst.
Kai Havertz nach WM-Aus: „Kein schönes Gefühl“
Gegen die Südamerikaner krampfte sich die DFB-Elf in der Nacht von Montag auf Dienstag (30. Juni) mit Mühe und Not in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen, zuvor hatten Julio Enciso (1:0 in der 42. Minute) und Kai Havertz (1:1/54.) die Tore geschossen.
Und der Stürmer des FC Arsenal war nach dem peinlichen Ausscheiden der erste der deutschen Mannschaft, der sich vor ein Mikrofon stellte – und sich bei den deutschen Fußball-Fans entschuldigte.
„Ich kann noch nicht viel dazu sagen, mir fehlen ein bisschen die Worte. Das ist meine zweite WM, zweimal reingeschissen. Die letzten Turniere waren nix. Das einzige, was ich sagen kann, ist Entschuldigung!“, sagte der Ex-Leverkusener sichtlich geknickt.
Die ganze Mannschaft sei enttäuscht, in der Kabine habe eine sehr bedrückende Stimmung geherrscht: „Wir haben uns viel vorgenommen dieses Jahr. Jetzt wieder zu enttäuschen, ist natürlich kein schönes Gefühl.“
Aber warum hatte sich die DFB-Elf gegen Außenseiter Paraguay so schwergetan? „Sie haben tief verteidigt, da war es schwer, irgendwie Tempo zu kreieren. Natürlich haben wir es versucht, oft auch über Flanken, so haben wir auch unser Tor geschossen. Aber – mit allem Respekt – wenn man gegen Paraguay ausscheidet, hat vieles nicht gepasst. Dann haben wir es auch nicht verdient, weiterzukommen“, knirschte Havertz.
Der 27-Jährige war im Elfmeterschießen der erste der deutschen Schützen, vergab seinen Versuch aber gegen Paraguay-Keeper Orlando Gill. MagentaTV-Reporter Thomas Wagner sagte, dass Havertz eigentlich ein sehr sicherer Elfmeterschütze sei. Der Stürmer antwortete konsterniert: „Heute nicht.“
Abschließend merkte der gebürtige Aachener an: Vor allem die Spieler, der Trainer ausgeschlossen, müssen sich jetzt an die eigene Nase fassen. Wir sind alle professionelle Fußballspieler, spielen für so ein Riesen-Land mit so einer Historie und wenn man da immer wieder so früh rausfliegt, dann hat man es auch nicht verdient.
