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Bundesliga-Spiele abgesagtSchneefall in der Nacht: So steht es um FC-Duell in Heidenheim

Aktualisiert

Am Samstag wurden in Heidenheim rund um das Spiel gegen den 1. FC Köln Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneefall erwartet. Der trat in der Nacht auch ein.

Dass ein Temperatursturz den 1. FC Köln bei der Rückkehr aus Spanien ins winterliche Deutschland begleiten würde, war bereits zu erwarten. Offen ist aber noch, welche Bedingungen am Samstagnachmittag (9. Januar 2026) bei Anpfiff des Bundesliga-Gastspiels beim 1. FC Heidenheim herrschen.

Während massive Schneefälle besonders den Norden des Landes fest im Griff haben und bereits für zwei abgesagte Bundesliga-Duelle sorgten, sieht die Lage in Süddeutschland am Wochenende besser aus. Dort war es zuvor zwar klirrend kalt, zwischenzeitlich waren die Temperaturen aber gestiegen und der Schnee an vielen Orten geschmolzen. Bleibt es dabei?

Temperaturen in Heidenheim wieder gefallen

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Freitag fünf Grad in Heidenheim gemessen, am Samstag herrschten aber wieder Temperaturen um den Gefrierpunkt. In der Nacht auf Samstag fiel auch wieder Schnee rund um das am höchsten gelegene Stadion im deutschen Profifußball (555 Meter). Der Schneefall soll auch den Tag über anhalten, sich aber in Grenzen halten.

In Gefahr sehen die Verantwortlichen beim FCH das Spiel deshalb derzeit nicht. Am Freitag versicherte Pressesprecher Markus Gamm: „Natürlich haben wir die Wettervorhersagen genau im Blick, aber hier laufen derzeit alle Vorbereitungen in und um die Voith-Arena planmäßig, um am Samstag unser Heimspiel gegen den 1. FC Köln durchführen zu können.“

Leichter Schneefall hat ohnehin nicht zwangsläufig eine Absage des Spiels zur Folge. In Hamburg und Bremen, wo am Samstag kein Fußball gespielt werden kann, sorgten erst wesentlich größere Schneemengen für einen Kollaps und die Absage der beiden Spiele. 

Die „Heidenheimer Zeitung“ berichtete am Freitag, dass rund um die Voith-Arena kaum mehr Spuren der vorigen Wintertage zu sehen waren, der Schnee war zu weiten Teilen geschmolzen. Das hatte sich in der Nacht zu Samstag zwar geändert, allerdings ohne weiterreichende Folgen.

Der Vorletzte der Bundesliga hatte seine Trainingseinheiten zu Beginn der Woche zwar auf einem geräumten Platz bestritten, ringsherum waren allerdings die Schneemengen gut zu erkennen gewesen. Nachdem anfangs auch tagsüber Minusgerade geherrscht hatten, war der Freitag der wärmste Tag der Woche.