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Freitag geht es losDas sind die Olympia-Stars – und so viel Geld kassieren sie

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Johannes Thignes Bö (l.) und Martin Fourcade (m.) zählen im Biathlon bei Olympia zu den Favoriten auf die Goldmedaillen.

von Tobias Schrader (tsc)

Pyeongchang – Die Olympischen Spiele in Pyeongchang 2018 starten am 9. Februar.

Und natürlich ranken sich schon den kompletten Winter über die Gerüchte, wer Favorit bei den Olympia ist, wer überhaupt keine Chance hat und wer vielleicht die große Überraschung werden kann.

Lesen Sie hier alle Neuigkeiten im Olympia-Ticker.

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Die Favoriten in den einzelnen Disziplinen dürften aber trotzdem feststehen. Vor allen Dingen ist Biathlon, Ski Alpin und Skispringen sehr beliebt bei den Zuschauern und auch bei den Preisgeldern sind sie die größten Sportarten.

Wir haben ihnen die Ski-Stars von Olympia samt ihren Einnahmen mal zusammengefasst:

Martin Fourcade (Biathlon)

Der Franzose ist seit Jahren der Dominator im Herren-Biathlon. Seit 2012 gewann er jedes Jahr den Gesamt-Weltcup. Und auch in diesem Jahr führt er den Weltcup an, jedoch sitzt ihm der Norweger Johannes Thingnes Bö mit nur 54 Punkten Rückstand im Nacken. Bei den Olympischen Spielen werden sich wohl Fourcade und Bö um die Goldmedaillen streiten.

In der Saison 2016/17 lag Fourcades Preisgeld bei rund 342.000 Euro. Insgesamt hat er im Weltcup bereits 1,5 Millionen Euro eingenommen. Durch Werbeeinnahmen und ähnliches belaufen sich seine Einnahmen auf insgesamt über eine Million Euro im Jahr.

Laura Dahlmeier (Biathlon)

Die 24-Jährige Deutsche war bei der WM in Hochfilzen 2017 die überragende Athletin. In sechs Wettkämpfen holte sie fünfmal Gold und einmal Silber. Im Gesamtweltcup liegt Dahlmeier derzeit auf Rang vier, mit ihr ist in Bezug auf eine Goldmedaille bei Olympia definitiv zu rechnen.

Etwa 300.000 Euro Preisgeld kassierte Dahlmeier in der Saison 2016/17, in der Sie auch den Gesamt-Weltcup gewann. Ihre geschätzten Jahreseinnahmen liegen bei einer Million Euro.

Lindsey Vonn (Ski Alpin)

Die US-Amerikanerin gewann bereits viermal den Gesamt-Weltcup. Das letzte Mal jedoch 2012 und trotzdem ist sie in dieser Saison eine der Topfavoritinnen bei den Speeddisziplinen Super-G und Abfahrt. Auch im Riesenslalom könnte sie etwas reißen.

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Im letzten Winter beliefen sich ihre Einnahmen auf circa 95.000 Euro. Ihr Jahreseinkommen wird auch durch Sponsoren- und Werbeeinnahmen auf ganze 2,5 Millionen Euro geschätzt.

Marcel Hirscher (Ski Alpin)

Der Österreicher dominiert seit Jahren den Alpinen Skisport vor allen Dingen im Slalom. Doch auch im Riesenslalom und teilweise sogar im Super-G kann der 28-Jährige mithalten. Deshalb wurde er auch seit 2012 durchgehend Gesamt-Weltcupsieger. In diesem Jahr führt er die Liste schon wieder an. Bei Olympia ist gerade im Slalom der Topfavorit auf die Goldmedaille.

In der Saison 2016/17 strich der 28-Jährige fast 460.000 Euro an Preisgeldern ein. Sein Jahreseinkommen wird zusammen mit Werbe- und Sponsoreneinnahmen auf über zwei Millionen Euro geschätzt.

Kamil Stoch (Skispringen)

Der Sieger der Vierschanzentournee geht auch als einer der Favoriten zu Olympia. Richard Freitag macht ihm jedoch große Konkurrenz. Im Gesamt-Weltcup liegt der Pole nur drei Punkte hinter dem Deutschen. Doch Andreas Wellinger und die Norweger muss man auf der Rechnung haben.

Stoch, der auch im letzten Jahr die Vierschanzentournee gewinnen konnte, erhielt in der Saison 2016/17 ein Preisgeld in Höhe von knapp über 160.000 Euro. Durch seine Sponsoren und Ausrüster liegt sein Jahreseinkommen bei circa einer Million Euro.

Simon Schempp (Biathlon)

Simon Schempp ist einer der Stars im deutschen Biathlon. In den letzten drei Jahren kam er im Gesamt-Weltcup immer unter die Top-Fünf und kann bei Olympia auf einen Medaillenplatz schielen. Vielleicht gelingt es ihm ja die großen Favoriten Fourcade und Bö zu überraschen.

In der letzten Saison erhielt der 29-Jährige insgesamt rund 100.000 Euro an Preisgeld. Seine Sponsoreneinnahmen liegen noch einmal deutlich darüber. Sollte er bei Olympia Gold holen, würde er zu den Topverdienern im Biathlon-Zirkus gehören.

So sexy sind die Sportlerinnen bei Olympia (lesen Sie hier mehr).

Aksel Lund Svindal (Ski Alpin)

Der zweimalige Gesamt-Weltcupsieger (Saison 2006/07 und 2008/09) gehört auch bei Olympia zu den Topfavoriten auf eine Goldmedaille in der Abfahrt und im Super-G. Der Norweger gewann in den letzten beiden Jahren den Abfahrts-Weltcup und in den letzten drei Jahren den Super-G-Weltcup.

Durch Verletzungen konnte er in der Saison2016/17 keine großen Einnahmen erzielen. Sein geschätztes Jahreseinkommen liegt aber trotzdem, durch Werbe- und Sponsoreneinnahmen, bei über einer Million Euro.

Andreas Wellinger (Skispringen)

Der 22-Jährige wurde bei der Vierschanzentournee, auch wegen des Sturzes von Richard Freitag, zweiter hinter Kamil Stoch, im Gesamt-Weltcup liegt er derzeit auf Rang drei. Bei Olympia könnte er eine Einzel-Medaille holen und auch mit dem Team ist Edelmetall durchaus drin.

In der Saison 2016/17 lagen seine Einnahmen durch Preisgelder bei fast 125.000 Euro. Trotz seiner erst 22 Jahre gehört er mit rund 500.000 Euro Jahreseinnahmen zu den Großverdienern der Skisprung-Szene.

Mikaela Shiffrin (Ski Alpin)

Die 22-Jährige Amerikanerin ist bei den Damen das Nonplusultra. Im letzten Jahr gewann sie den Gesamt-Weltcup und auch in diesem Jahr liegt sie mit fast 700 Punkten Vorsprung vor Platz zwei. Ihre Spezialdisziplin ist der Slalom, doch auch im Riesenslalom fährt sie regelmäßig gute Ergebnisse ein.

Bei Olympia ist sie also gerade im Slalom die große Topfavoritin auf Gold. In der Saison 2016/17 lag ihr Preisgeld fast bei unglaublichen 520.000 Euro.

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