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Gesundheits-Drama beendet TraumDeutsches Ski-Ass muss Karriere aufgeben

Andreas Sander

Copyright: Daniel Karmann/dpa

Andreas Sander debütierte im März 2008 im alpinen Ski-Weltcup. (Archivbild)

Der Wille war da, aber die Kraft fehlt: Andreas Sander (36) zieht einen Schlussstrich.

Ein heimtückisches Leiden stoppt die Laufbahn von Ski-Held Andreas Sander.

Eine traurige Nachricht erschüttert den deutschen Wintersport. Wegen einer ernsten Zellerkrankung hängt Skirennläufer Andreas Sander (36) seine Profi-Laufbahn an den Nagel. Laut einer Meldung der dpa wird der Athlet bei den internationalen deutschen Meisterschaften im Axamer Lizum in Tirol seinen Abschied vom aktiven Sport geben, wie der Deutsche Skiverband (DSV) bestätigte.

Unvergessen bleibt sein größter Triumph: die Silbermedaille bei der WM-Abfahrt 2021 in Cortina d'Ampezzo. Aber der Sportler aus Ennepetal konnte in den letzten beiden Saisons an keinem einzigen Weltcup-Rennen teilnehmen. Dahinter steckt ein medizinisches Drama.

Die Kraftwerke des Körpers streiken

„Nach meiner Erkrankung habe ich alles versucht, um wieder Leistungssport betreiben zu können“, so Sander. Bei ihm wurde im Jahr 2024 eine mitochondriale Dysfunktion festgestellt. Einfach gesagt: Die Mitochondrien, die als Energieversorger für die Körperzellen dienen, funktionieren bei ihm nicht mehr korrekt.

Die Konsequenz war brutal: Phasenweise war Sander körperlich so stark geschwächt, dass er nur noch Spaziergänge schaffte und sich ständig ausruhen musste. Für einen Spitzensportler eine unvorstellbare Situation.

Ski alpin: Weltmeisterschaft

Copyright: Michael Kappeler/dpa

Das Highlight der Karriere: 2021 gewann Andreas Sander WM-Silber in der Abfahrt. (Archivbild)

Der schwere Entschluss zum Karriere-Aus

„Zwar geht es mir mittlerweile im Alltag wieder deutlich besser, aber mein Ziel, Rennen auf Weltcup-Niveau zu fahren, ist nach wie vor nicht möglich“, erläutert der Athlet, der zweimal an Olympia teilnahm. „Daher habe ich mich jetzt entschlossen, endgültig einen Schlussstrich unter meine Karriere zu ziehen.“

Er blicke mit Stolz auf seine Errungenschaften im Skisport zurück. Seit seinem Debüt im März 2008 absolvierte Sander 197 Weltcup-Starts, bei denen er es zweimal auf das Siegerpodest schaffte. Ganz knapp verpasste er 2023 den Sieg beim Super-G in Aspen.

Gesundheit hat jetzt oberste Priorität

Was die berufliche Zukunft angeht, lässt sich der Familienvater bewusst noch nicht in die Karten schauen. „Aktuell möchte ich mich auf meine gesundheitliche Situation konzentrieren, darauf, dass es weiterhin bergauf geht. Grundsätzlich bin und bleibe ich dem Skisport sicherlich verbunden.“

Wolfgang Maier, der Sportvorstand des DSV, würdigte Sanders Rolle im Team. Er habe die deutsche Speed-Mannschaft durch seine Erfolge und Beständigkeit über lange Zeit geformt. Sander sei „eine tragende Säule als Sportler und Mensch“ gewesen. Die Entscheidung des Athleten werde bedauert, aber auch respektiert. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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