Ein Wahnsinns-Flug, der am Ende nichts zählt. Für Selina Freitag wurde der Tag zur Achterbahnfahrt.
Wind-Drama in NorwegenDeutscher Rekord-Flug von Selina Freitag einfach gestrichen

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Selina Freitag war mit ihrem Wettkampf sehr zufrieden.
Heftige Windböen haben den Wettkampf der Skifliegerinnen im norwegischen Vikersund durcheinandergewirbelt und zu einem vorzeitigen Ende gezwungen. Wie die dpa meldet, zog die Jury während des zweiten Durchgangs die Reißleine, nachdem es bereits eine längere wetterbedingte Unterbrechung gegeben hatte.
Die Leidtragende dieser Entscheidung war vor allem Selina Freitag: Ihr unglaublicher Flug auf die deutsche Rekordmarke von 227,5 Metern wurde einfach annulliert. Gewertet wurde stattdessen nur das Resultat aus dem ersten Sprung. Den Sieg sicherte sich die Norwegerin Eirin Maria Kvandal. Für Freitag blieb am Ende nur der zehnte Platz als beste deutsche Athletin.
Trotz Rekord-Klau: Freitag strahlt
Obwohl ihr Traumflug für die Statistik wertlos war, zeigte sich die 24-jährige Freitag erstaunlich aufgeräumt. „Heute hat es wirklich richtig, richtig Spaß gemacht“, erklärte sie im ZDF. „Ich war einfach bereit. Ich habe einfach durchgezogen. Es war mega, mega cool.“
Die Sportlerin aus Sachsen legte nach: „Ich freue mich riesig, dass ich das so durchziehen konnte auch vom Kopf her. Das gute Gefühl bleibt auf jeden Fall erstmal.“
Das Finale der Weltcup-Saison steigt am kommenden Wochenende mit dem Skifliegen im slowenischen Planica. Erst seit 2024 ist diese Disziplin fester Bestandteil des Weltcup-Kalenders der Frauen. (red)
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