Vor der Saison wurden große Stücke auf Selina Grotian gesetzt, der Winter entwickelte sich aber zu einer riesigen Enttäuschung.
Tränen-BeichteDeutsches Biathlon-Juwel: „Die Angst war sehr groß“
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Die Saison hätte für Selina Grotian (21) der nächste Karrieresprung sein sollen. Die Hoffnungen waren nach einem fantastischen Winter 2024/25, gekrönt von ihrem Debütsieg im Weltcup, enorm.
Aber die Dinge nahmen eine andere Wendung. Die junge Sportlerin legt jetzt in einer gefühlvollen Bilanz auf Instagram offen, wie belastend diese Phase tatsächlich gewesen ist.
Olympia-Enttäuschung: Der große Traum und die harte Realität
Sie gibt zu: „Das Jahr war tatsächlich von vielen Zweifel geprägt und es sind auch ein paar Tränen geflossen.“ Bereits zum Start des Weltcups im November und Dezember nahm das Drama seinen Lauf. Wegen einer Corona-Infektion in Östersund musste sie aus Schweden heimkehren und eine mehrwöchige Pause einlegen.
Rückblickend sagt sie: „Die Angst, wieder zu früh anzufangen, war sehr groß.“ Es sei ohne Übung und die nötige Härte im Wettkampf „richtig schwer, wieder in den Flow zu kommen.“ Das berichtet „Sport Bild“.
Grotian schaffte ihre Rückkehr ins Rampenlicht erst bei den Weltcup-Rennen auf heimischem Boden in Oberhof und Ruhpolding. Gewaltig war der Druck, da die Norm für Olympia noch erreicht werden musste. Erst im finalen Wettkampf im Chiemgau sicherte sie sich das Ticket – ein Augenblick, der sie mit großem Stolz erfüllte, weil sie sich gegen alle Widerstände den „Kindheitstraum Olympia“ verwirklichte.
Aber selbst bei den Spielen lief es für sie nicht nach Plan. Sie konnte in Antholz nicht die Performance zeigen, die sie sich vorgenommen hatte. Keines ihrer Einzelrennen beendete sie unter den Top 40 – ein bitteres Ergebnis für die ambitionierte Sportlerin.
Sie erläutert: „Meine Trainingsleistung am Schießstand war richtig gut, doch leider wollte es im Wettkampf einfach nicht klappen.“ „Die Enttäuschung nach meinen Rennen bei Olympia war sehr groß.“
Grotian beendet die Saison auf dem 35. Rang im Gesamtweltcup. Dennoch gelang es ihr zum Schluss, durch eine verbesserte Formkurve „wieder etwas Selbstbewusstsein“ zu gewinnen. Jetzt gilt es, die schwierige Wettkampfzeit hinter sich zu lassen, schließlich gehört der 21-Jährigen die Zukunft des deutschen Biathlons. Ihre Schlussfolgerung klingt kämpferisch: „Ich blicke voller Zuversicht und Motivation auf die nächste Saison!“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

