Überraschende Aussage Ralf Schumacher spricht über Michaels Leben

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Blut ist dicker als Benzin: Das war immer das Motto Michael und Ralf Schumacher (hier im Mai 2006 am Nürburgring)

Silverstone – Der frühere Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher (45) geht als TV-Experte von Sky nicht nur mit Sebastian Vettel (33) und Ferrari hart ins Gericht.

Im „AvD Motorsport Magazin“ auf Sport1 sprach der Kerpener (180 F1-Rennen, 6 Siege) auch über sein Leben im Schatten seines erfolgreicheren Bruders Michael (51) und überrascht mit einer Aussage über dessen aktuelle Situation.

Ralf Schumacher über die Anfänge in Kerpen

„Wir waren zwei Jungs aus einem Loch, einer Kartbahn in Kerpen. Der eine kommt in die Formel 1 und der andere hat dann irgendwie auch den Wunsch. Mein Vater hat ständig zu mir gesagt: Spinnst du eigentlich? Zwei? Das schaffst du nie. Bitte lern’ was Anständiges, werde Koch oder übernimm irgendwann mal den Imbiss bei uns an der Kartbahn, weil davon kann man auch gut leben – und hör auf daran zu glauben, dass es sowas zwei Mal geben kann“, sagt Ralf über Vater Rolf (74), der damals Kartbahnpächter war.

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Der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Rolf Schumacher mit seinem Formel-1-Jungstar Michael und dem jungen Ralf im Jahr 1992 in Kerpen

Ralf Schumacher: „Mir haben sich Türen geöffnet“

Doch Ralf wollte unbedingt auch Rennfahrer werden und wurde zu Schumi II. Jetzt sagt er: „Ich habe ja auch großes Glück gehabt, das hat ja auch viele Vorteile gebracht. Michael hat Willi Weber kennengelernt, Willi Weber hatte damals das beste Formel-3-Team, in dem ich dann fahren durfte. Natürlich auch das Management: Da haben sich ja Türen geöffnet, von denen ich profitiert habe.“

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Jahrelang ein Erfolgsgespann: Michael und Ralf Schumacher mit ihrem Manager Willi Weber – hier 1997 bei einem Empfang auf ihrer Kerpener Kartbahn.

Ralf Schumacher: „Das ist alles für beide super“

Ralf habe aber nie Schumis Schatten gespürt: „Ich war immer irrsinnig stolz auf meinen Bruder und bin es heute noch, auf all das, was er erreicht hat. In unserer Familie gibt es keinen Neid, ganz im Gegenteil. Wir hatten wirklich ganz, ganz viel Glück, dass wir das Leben leben durften, was wir heute noch davon haben und was wir erreicht haben. Das ist alles für beide super.“

Ralf Schumacher spricht über kranken Bruder Michael

Michael Schumacher kann nicht laufen

Eine komische Aussage, denn sein Bruder Michael kann seinen Wohlstand nach seinem tragischen Skiunfall Ende 2013 nicht so wirklich genießen.

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Nach Aussage seines Anwalts kann der Rehapatient Schumi nicht laufen und wird laut Ehefrau Corinna Schumacher (51) von Therapeuten bestmöglich betreut. Vielleicht meinte Ralf das mit seiner Aussage.

Schumis Gesundheitszustand bleibt privat

Denn Schumis Gesundheitszustand bleibt mit Hinweis auf die Privatsphäre unter Verschluss. Das hatte Ralf zuletzt selbst bestätigt: „Meine Familie und ich haben uns darauf geeinigt, nichts zu dem Thema zu sagen.“

Kart-Firma verkauft: Ralf Schumacher spricht über Zukunft der Familie

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Formel-1-Experte Ralf Schumacher im Sky-Studio in München

Schumi-Söhne Mick und David tun sich schwer

Nach den Schumi-Brüdern geben ja jetzt ihre Söhne Mick (21) und David (18) in der Formel 2 bzw. 3 Gummi. Beide tun sich in den hart umkämpften Nachwuchsklassen schwer. Mick ist in der Formel 2 noch sieglos und wurde in Silverstone nach einem Inteamcrash mit Teamkollege Robert Shwartzman (20) Zweiter, Ralfs Sohn David schied aus und ist sogar noch ohne einen Punkt.

Formel-2-Jungstar Mick Schumacher nach Inteam-Crash Zweiter

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Nur zu gerne würde Willi Weber die Schumi-Söhne David (l.) und Mick in der Formel 1 gegeneinander fahren sehen.

Vater Ralf: „Die Kids machen sich fast mehr Druck“

Doch Vater Ralf glaubt nicht, dass die Erwartungshaltung zu groß ist: „Ich glaube, dass sich die Kids fast mehr Druck machen, als sie das von außen teilweise bekommen, weil von außen werden sie ja doch recht gut geführt.“

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Nach seinem Inteam-Crash im Silverstone-Sprintrennen verkniff sich Mick Schumacher auf dem Podium das Feiern.

Mick Schumacher: Hohe Erwartungen vom Ferrari-Teamchef

Über seinen Neffen Mick sagt er: „Aber natürlich hat speziell im Fall von Mick, der ein paar Mal im Formel-1-Auto gefahren und jetzt als Ferrari-Junior in der Formel 2 aktiv ist, Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef) auch schon so seine Vorstellungen geäußert. Der ist jetzt so nah dran an dem Thema, da setzt er sich natürlich selbst unter Druck. Und von außen ist die Erwartungshaltung auch groß, aber ich finde in den letzten Rennen macht er das ja sehr ordentlich.“

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