Zu übermütig! Schumi-Sohn wirft Top-Ergebnis weg.
Strafe kurz vor SchlussMick Schumacher auf Top-Kurs – dann der Knall!

Copyright: IMAGO/justpictures.ch
Mick Schumacher versucht sich derzeit in der US-Rennserie IndyCar. (Archivfoto)
Aktualisiert:
Er hatte ein super Ergebnis vor Augen, doch dann wurde Mick Schumacher zu übermütig. Eine fatale Entscheidung mit bitteren Folgen.
Was für ein bitteres Ende für Mick Schumacher! Der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher hatte in Indianapolis sein bislang bestes Ergebnis in der IndyCar-Serie fest im Blick. Doch kurz vor dem Ziel am Samstag (9. Mai) warf er alles weg.
Schumi-Sohn nach Crash am Boden zerstört
Auf dem Straßenkurs, wo sein berühmter Vater einst vier Formel-1-Triumphe feierte, lag der 27-Jährige auf einem starken elften Platz. Nach einem riskanten Überholversuch kam es zur Kollision mit Santino Ferrucci. Die Konsequenz war eine Durchfahrtsstrafe, die Schumacher auf Position 20 zurückwarf – der Traum vom Top-Ergebnis war geplatzt.
„Es ist schade, dass es so zu Ende gegangen ist“, klagte Schumacher nach dem Rennen. Die Enttäuschung war riesig, denn nur zwei Runden vor Schluss wäre ein zehnter oder elfter Platz „definitiv“ möglich gewesen. Umso bitterer, am Ende nur als Zwanzigster die Ziellinie zu überqueren.
In seiner Debüt-Saison sammelt Schumacher somit weitere, teils harte Erfahrungen; eine bessere Platzierung als Rang 17 gelang ihm bisher nicht.
Den Sieg im sechsten Rennen der Saison holte sich der Däne Christian Lundgaard im McLaren-Chevrolet. Als nächstes großes Event steht am 24. Mai das Indy 500 an, die Trainings dafür starten schon kommende Woche.
Trotz des Dämpfers will Schumacher nach vorn schauen. Er unterstrich, er wolle „viel Positives“ mitnehmen und den Fokus auf die Indy 500 richten, die in zwei Wochen stattfinden. Schumacher, der nach seiner Zeit in der Formel 1 und der Langstrecken-WM (WEC) nun in der IndyCar-Serie startet, ist der erste deutsche Pilot mit einem festen Cockpit seit Timo Glock.
Schumacher kämpft mit Heimweh in den USA
Erst vor ein paar Wochen gestand der Neffe von Ralf Schumacher, dass ihn das Heimweh plagt. In seiner neuen Wahlheimat fühlt sich der Rennfahrer offenbar noch nicht ganz angekommen. „Amerika ist aktuell der Ort, an dem ich meine Arbeit habe und Rennen fahren kann. Deshalb muss ich auch hierbleiben“, erläuterte er.
Die Sehnsucht nach Europa ist aber groß: „Die USA sind ganz anders: sehr groß, weite Distanzen, man ist viel unterwegs. Ich meine, ich könnte aus der Schweiz innerhalb von zwei Stunden in Deutschland sein. Hier müsste ich jetzt elf Stunden im Flieger sitzen.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

