„Jeder hat irgendeine Meinung“ Nicht tauglich für Formel 1? Mick Schumacher kontert Ecclestone

Mick Schumacher

Mick Schumacher, hier am 20. Oktober 2022 beim Großen Preis der USA in Austin, hat die jüngsten Aussagen des Ex-Formel-1-Bosses Bernie Ecclestone gekontert.

Mick Schumacher hat die jüngsten Aussagen von Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gekontert. Er will es zum Top-Fahrer in der Formel 1 schaffen.

Die Formel 1 vergessen? Lieber in die DTM wechseln, um da gewinnen zu können? Bei der Frage zum Ratschlag von Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (92) verdrehte Mick Schumacher (23) die Augen. Doch der Sohn von Michael Schumacher (53) ist gut erzogen und so antwortete der beim Brasilien-GP (Sonntag, 13. November 2022, 19 Uhr, RTL & Sky) um die Fortsetzung seiner Karriere kämpfende Jungstar höflich.

„Jeder hat immer irgendeine Meinung, so ist das eben“, sagte Mick über Ecclestone. Der Brite war ein Fan seines Vaters, sagte aber über Mick: „Sein Name ist seine größte Bürde, aber er versucht, diesem so gut wie möglich gerecht zu werden. Und das bringt ihm die ganzen Probleme.“

Das sieht Mick ganz anders: „Es ist schwierig, die Formel 1 zu vergessen, weil ich diesen Sport liebe. Und deshalb werde ich das auch nicht tun.“

Nicht aufgeben, das ist ganz im Sinne seines Vaters. Allerdings hat es Mick Schumacher laut Haas-Teamchef Günther Steiner (57) nicht mehr in der eigenen Hand, ob er sein Cockpit behält oder an Routinier Nico Hülkenberg (35) verliert.

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Steiner hatte eine Entscheidung von Teambesitzer Gene Haas (69) für Interlagos angekündigt, sie nun aber auf das Saisonfinale in Abu Dhabi (20. November) vertagt.

Ist das ein Trick, um nach der WM-Entscheidung für Max Verstappen (25) weiterhin große Öffentlichkeit für Maschinen-Mogul Haas zu generieren? Oder ein Mittel, um den Druck auf Mick hochzuhalten? Wie es auch sei, Schumi junior geht damit souverän um. Er sagt: „Ich kann nur jeden Tag mein Bestes geben. Den Druck kenne ich mein ganzes Leben und wandele ihn einfach in Spaß um.“

Erstaunlich, wie gut der junge Mann mit den Enttäuschungen der jüngsten Rennen umgeht, in denen ihm oft falsche Strategien Punkteresultate vermiest haben. Doch Mick lässt keinen Keil zwischen sich und seine Crew treiben: „Die Arbeit mit dem Team ist mega, von daher hoffe ich, dass wir zusammen bleiben.“

Einen Plan B brauche er auch nicht, ist er doch mit seiner Saison grundsätzlich zufrieden: „Es gibt einen Trend, eine konstante Verbesserung in der Saison. Ich habe nicht alle Dinge erreicht, die ich erreichen wollte, aber einige davon.“

Mick gibt seinen Kritikern zu bedenken: „Niemand ist nach zwei Jahren ein kompletter Fahrer. Aber ich habe in den Junior-Serien gezeigt, dass ich ein Top-Fahrer sein kann, und das will ich auch in der Formel 1 schaffen.“ Damit das gelingt, will er schon im Sprintrennen (Samstag, 12. November 2022, 20.30 Uhr, Sky) eine gute Leistung zeigen: „Ich hoffe, dass wir bis zum Rennen alles in Reih und Glied kriegen. Dann ergeben sich viele Möglichkeiten, Punkte zu sammeln.“

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