Kritik von Ex-Schumi-Rivale Hill Mechaniker gestorben – Mick Schumacher trotzt Tadel und Trauer

Mick Schumacher geht durch die Boxengasse von Austin.

Mick Schumacher am 21. Oktober 2022 an der Strecke in Austin.

Mick Schumacher kämpft in Austin um seine Zukunft im Haas-Cockpit. Von Damon Hill gibt es vor dem Grand Prix in Texas kritische Worte über den Sohn seines einstigen Rivalen.

Doppel-Schock für Mick Schumacher (23) vor dem Schicksalsrennen in Austin (Sonntag, 23. Oktober 2022, 21 Uhr, Sky). Erst musste der um die Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere kämpfende Sohn von Michael Schumacher (53) harte Kritik von dessen Erzrivalen Damon Hill (62) einstecken. Und dann verlor auch noch sein Haas-Mechaniker Harvey Cook (+31) den Kampf gegen den Krebs. Doch Mick trotzt Tadel und Trauer.

Nach dem Punkte-Ultimatum von Teambesitzer Gene Haas (69) für Mick sieht Hill kaum Chancen auf einen neuen Vertrag. „Wenn du nicht das Potenzial hast, brutal schnell zu sein, dann kannst du nicht immer wieder Unfälle haben“, sagt er über das Missverhältnis aus eingefahrenen Punkten (12:22 gegenüber Kevin Magnussen) und teuren Unfällen (Jeddah, Monaco, Miami, Suzuka).

Damon Hill über Mick Schumacher: „Er ist kein Max Verstappen“

„Haas operiert mit einem geringen Budget und kann es sich nicht leisten, dauernd Sache zu reparieren.“ Das hatte auch Haas klargestellt: „Mick kostet uns ein Vermögen.“

Alles zum Thema Mick Schumacher

Für Hill ist Mick kein Überflieger wie sein Vater, Ferrari-Ikone Gilles Villeneuve (32) oder eben Max Verstappen (25), denen ihre Teamchefs auch mal Abflüge verziehen hätten: „Ich muss sagen: Mick hat keinen derart schweren Gasfuß. Er ist vielleicht sehr gut, mag da noch reinwachsen, aber er ist kein Max Verstappen.“

Hill würde als zuverlässigen Punkte-Lieferant lieber Nico Hülkenberg (35) verpflichten: „Hülkenberg verfügt über diese Erfahrung. Er ist der andere Faktor, auf den es Haas abgesehen haben könnte.“

Zum Tadel kommt der Tod von Cook, dem Haas mit Trauerflor an Auto und Overalls gedenkt. Doch Mick trotzt all dem und sagt zur Kritik: „Gene ist mein Boss. Er hat alles Recht, seine Kommentare zu geben. Ich gebe mein Bestes. Hoffentlich kommen wir in die Punkte.“ (reu)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.