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Verstappen teilt aus„Jos the Boss“ über Schumi II: „Ralf redet viel Scheiße“

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Ralf Schumacher hat zuletzt das Red-Bull-Team kritisiert. Jetzt hat Max Verstappens Papa Jos gegen den Sky-Experten zurückgeledert.

Die Familien Schumacher und Verstappen kennen sich seit Jahrzehnten. Auf der Kerpener Kartbahn wurde so mancher Strauß ausgefochten, aber später an der Theke von Elisabeth Schumacher (+53) mit Kölsch gefeiert.

Im schön renovierten Kartbahn-Restaurant könnten sich nun auch Jos Verstappen (54) und Ralf Schumacher (50) treffen, um ein Fachgespräch zu führen. Denn „Jos the Boss“ teilt heftig gegen Schumi II aus.

Jos Verstappen teilt gegen Ralf Schumacher aus

„Ralf redet viel Scheiße“, polterte Verstappen auf X. Es geht um die Red-Bull-Kritik des Sky-Experten, der den RB22 als „unfahrbar“ und „eine Katastrophe“ bezeichnete.

Gründe dafür seien der Verlust von Designguru Adrian Newey (67) an Aston Martin und der überforderte Nachfolger Pierre Wache (51): „Aus meiner Sicht sind für ihn die Schuhe zu groß.“ Außerdem gehe es im Bullenstall derzeit „ein bisschen drunter und drüber“.

Bei aller berechtigten Kritik am Auto, das auch Max Verstappen (28) als „unfahrbar“ kritisiert hatte, und dem durch die Intimfoto-Affäre von Ex-Teamchef Christian Horner (52) ausgelösten personellen Aderlass schießt Ralf für den Geschmack von Papa Verstappen übers Ziel hinaus.

Doch der sechsmalige GP-Sieger ist beliebt für Insiderwissen und launige Kommentare. Durch seine langjährige Fahrer-, Teamchef- und Experten-Tätigkeit sowie seinen österreichischen Wohnort hat Ralf Einblicke in das Red-Bull-Universum, die eine Generalabrechnung mit dem nun vom Ex-FIA-, Ferrari- und Alpha-Tauri-Sportdirektor Laurent Mekies (48) geführten Brause-Team rechtfertigen.

Das muss jetzt auch noch den Abgang von Verstappen-Renningenieur Gianpiero Lambiase (45) zu McLaren verkraften. Das dürfte auch Jos Verstappen nicht gefallen. Es sei denn, er verhandelt mit Mercedes-Teamchef Toto Wolff (54) schon über einen Wechsel von Sohn Max. Das wiederum dürfte dessen Erzfeind George Russell (28) nicht gefallen.

Denn der Brite müsste wohl gehen, wenn der Vierfach-Weltmeister zu haben ist. Seinen italienischen Ziehsohn Kimi Antonelli (19) wird Wolff kaum opfern, vor allem wenn der Sieger von China und Japan am Saisonende Sebastian Vettel (38) als jüngster Formel-1-Weltmeister der Geschichte ablöst.

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