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Formel-1-Einstieg Audi kauft Sauber – und will Mick Schumacher im deutschen Auto

Mick Schumacher schaut nachdenklich.

Mick Schumacher steht am 11. Juni 2022 in Baku an der Strecke.

Audi steigt in die Formel 1 ein. Ab 2026 will Audi gemeinsam mit Sauber um den WM-Titel fahren. Ein deutscher Fahrer soll dabei helfen.

Der nächste deutsche Angriff auf die Formel-1-Krone. Audi kauft die Mehrheit an Sauber. Es ist nach Mercedes (1993) und BMW (2006) der dritte Formel-1-Einstieg eines deutschen Herstellers beim Schweizer Privatteam. Gemeinsam will man ab 2026 Jagd auf den Titel machen. Mit einem deutschen Fahrer! Mick Schumacher (23) steht ganz oben auf der Wunschliste von Audi-Boss Markus Duesmann (53).

Ein Schumacher im deutschen Auto. Der Traum von Millionen Fans, der bei Vater Michael (53) im Jahr 1998 beim anvisierten Wechsel von Ferrari zu McLaren-Mercedes am Veto des damaligen Daimler-Chefs Jürgen Schrempp (78) scheiterte, soll bei Sohn Mick 2026 Wirklichkeit werden. Und bis dahin können beide Partner noch in Ruhe reifen.

Mick Schumacher will Punktlos-Fluch brechen

Mick fokussiert sich erstmal bei Haas-Ferrari auf den wichtigen Mexiko-GP (Sonntag, 21 Uhr, Sky), um seinen nun schon acht Rennen dauernden Punktlos-Fluch zu brechen und einen neuen Vertrag zu bekommen.

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Audi muss seinen ersten eigenen Formel-1-Motor seit den seligen Auto-Union-Rennwagen (1934-1939) im Werk in Neuburg an der Donau konkurrenzfähig entwickeln und ins weiterhin im Schweizer Hinwil gefertigte Chassis integrieren. Den dortigen Windkanal nutzt Audi bereits seit langem für die DTM und andere Projekte.

Das 80 Millionen Euro teure Hightech-Gerät wurde übrigens ab 2005 von BMW bezahlt. Die Münchner versprachen sich von der Übernahme des Schweizer Privatteams mehr Einfluss und Erfolg als beim störrischen Frank Williams (†79) und stellten Gründer Peter Sauber auch einen Supercomputer hin.

Nach dem Ausbruch der Finanz- und Absatzkrise 2009 verließ BMW die Formel 1 fluchtartig und überließ Sauber das Team nach der Posse um den gescheiterten Verkauf an Hochstapler Qadbak mehr oder weniger zum Nulltarif.

2016 übernahm dann der schwedische Tetrapark-Erbe Finn Rausing (67) die Mehrheit und verkauft nun drei Viertel an Audi – angeblich für 500 Millionen Euro. Seit 2018 kämpft Sauber als Alfa Romeo um Punkte, die Partnerschaft endet Ende 2023. Die Ferrari-Motoren sollen aber ebenso wie die Fahrer Valtteri Bottas (33) und Guanyu Zhou (23) bis zum Audi-Einstieg bleiben – wenn Mick nicht früher einsteigt ...

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