Pokal-Finale steigt künftig in Lanxess-Arena Bundesliga macht Köln zur neuen Handball-Hauptstadt

HBL-Chef Frank Bohmann und Arena-Boss Stefan Löcher in der Lanxess-Arena.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann und Arena-Chef Stefan Löcher präsentieren am 30. September 2021 in der Lanxess-Arena die Pläne für das Pokal-Final4.

Die Sportstadt Köln wird endgültig zur Hauptstadt des Handballs! Die Handball-Bundesliga verkündete gestern in der Lanxess-Arena, dass ab 2023 für mindestens vier Jahre auch das Pokal-Final4 nach Köln zieht.

Köln. Tschüss Hamburg, hallo Köln! Ab 2023 steigt auch das Final-Turnier um den deutschen Handball-Pokal für mindestens vier Jahre in Deutschlands größter Arena. Nach 29 Jahren in der Hansestadt zieht das Final4, dass mit zwei Halbfinals am Samstag und dem Finale am Sonntag an einem Wochenende ausgespielt wird, an den Rhein.

Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann (56) verkündete gemeinsam mit Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (64), NRW-Staatssekretärin Andrea Milz (58) und Lanxess-Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher (50) sowie REWE-Bereichsvorstand Peter Maly die frohe Botschaft. Nach dem EHF-Final4, dass nun schon seit 2010 in Köln stattfindet, gibt es nun ein weiteres packendes Handball-Wochenende im Schatten des Doms. Erstmals soll das Finalturnier am 1. und 2. April 2023 in Köln ausgespielt werden.

„Für uns und die Stadt Köln ist das ein absoluter Ritterschlag“, freut sich Arena-Chef Löcher im Gespräch mit EXPRESS.de. „Spätestens jetzt ist Köln weltweit die absolute Handball-Hauptstadt.“

DHB-Boss Frank Bohmann hofft auf ein spannendes Kapitel

„Das Final4 um den DHB-Pokal war in den vergangenen 20 Jahren Innovationstreiber, medialer Reichweitenchampion für Klubwettbewerbe, Synonym für Spannung und beste Unterhaltung und immer restlos ausverkauft. Wir kommen also mit einer Weltklasseveranstaltung aus Hamburg nach Köln, die eine große Strahl- und Anziehungskraft hat“, sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Die Möglichkeiten, die die Lanxess-Arena bietet, werden uns dabei helfen, diese Veranstaltung noch besser zu machen und sie weiterzuentwickeln.“

Oberbürgermeisterin Henriette Reker freut sich ebenfalls über das neue Event in der Stadt. „Die Handballhauptstadt Köln ist um ein weiteres Highlight reicher. Dass das Final4 mindestens bis 2027 in Köln stattfindet, ist eine großartige Nachricht und eine Auszeichnung für unsere Sportstadt. Mit der Austragung des Final4, des EHF-Final4 sowie der Haupt- und Finalrunde der Europameisterschaft 2024 lässt die Sportstadt Köln für Handballfans in den kommenden Jahren keine Wünsche offen und unterstreicht die Spitzenposition als europäische Hauptstadt des Handballs.“

Stefan Löcher: „Köln absolute Handball-Hauptstadt.“

Und Stefan Löcher ist als Geschäftsführer der Lanxess-Arena der Gastgeber: „Für uns ist es eine große Ehre, dass die Liga in die Lanxess-Arena wechselt. Die Stadt profitiert durch mediale Aufmerksamkeit und viele Gäste. Wir versprechen allen Teams und Fans, dass das Event in Köln Jahr für Jahr ein absolutes Highlight wird“.

Auch das EHF-Final4 der Champions League ist bis mindestens 2024 in Köln zuhause. Dass nun zwei Pokal-Wochenenden nebeneinander existieren, sieht Löcher nicht als Problem. „Das Gegenteil wird der Fall sein. Ich glaube, dass sich diese Events gegenseitig befruchten werden.“

Pressetermin mit Blumen: Stefan Löcher, Frank Bohmann und Henriette Reker.

Lanxess-Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher, HBL-Chef Frank Bohmann und Oberbürgermeisterin Henriette Reker beim Termin am 30. September 2021 in Köln.

Sportland NRW unterstützt Handball-Final4 in Köln

Unterstützung bekommt das Event auch von der Landesregierung. Staatsekretärin Andrea Milz: „Ich freue mich sehr auf ein Wochenende mit begeisterndem Handballsport, auf viele fröhliche Fans und Gäste sowie darüber, dass die Handball-Bundesliga die Lanxess-Arena als Austragungsort ausgewählt hat.“

Das Event hat national und international große Strahlkraft, Pay-TV-Sender Sky zeigt alle Spiele live, auch ARD und ZDF übertragen ein Halbfinal sowie das Finale live. Damit hat das Event eine Reichweite von bis zu 43 Millionen Zuschauern, die Spiele des Pokalwochenendes werden in 30 Länder weltweit live übertragen.

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